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Vorfreude auf alte Trebbiner Weggefährten

Sven Keck kehrt mit dem VfL Potsdam an frühere Wirkungsstätte zurück Vorfreude auf alte Trebbiner Weggefährten

Sven Keck stand einst als Torwart in den Reihen der Handballer des SC Trebbin. Am Sonnabend tritt er mit dem VfL Potsdam zu einem Freundschaftsspiel in der Clauertstadt an.

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Der Einsatz stimmt, die Ergebnisse nicht

Sven Keck hütete einst beim SC Trebbin das Tor.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Trebbin. Sven Keck, Hoteliers-Sohn aus Trebbin, stand seit der Jugend bis zur Saison 2010/2011 für die Handballer aus der Clauert­stadt als Kreisläufer und Torhüter auf dem Parkett. Nach einer Spielzeit beim Oberligisten Ludwigsfelder HC sammelte der Sportmanagement-Student über die Stationen Grün-Weiß Werder und HSC Potsdam Erfahrungen im Trainerbereich. Diese mündeten letztlich nach einem Jahr als Co-Trainer der Bundesliga-Jugend des VfL Potsdam in der Tätigkeit des Teammanagers bei der Drittligamannschaft aus der Landeshauptstadt, die am Sonnabend um 16 Uhr im Trebbiner Sportkomplex zu einem Freundschaftsspiel aufläuft.

MAZ: Das erste Mal in der ‚eigenen Halle’ auf gegnerischer Seite einzulaufen – ist das nicht ein komisches Gefühl?

Sven Keck: Ich stehe zwar als Offizieller auf der anderen Seite, dabei ist mir aber keineswegs mulmig zumute. Die Vorfreude auf viele alte Weggefährten und einen schönen Saisonabschluss überwiegt.

Wie schätzt ein an die dritte Liga gewöhnter, ehemaliger Verbandsligaspieler denn die sportlichen Chancen der Trebbiner Mannschaft ein?

Keck: Wenn das Spiel im geregelten Spielbetrieb stattfinden würde, könnte die Beschreibung ‚David gegen Goliath’ ohne Frage gut passen. Beim Spiel am Samstag steht aber der Spaß im Vordergrund, wir wollen gemeinsam mit den Trebbinern für den Handball werben und ein schönes Spiel miteinander erleben. Für einige mitreisende VfL-Fans wird es auch die letzte Gelegenheit sein, die scheidenden Akteure noch einmal spielen zu sehen.

Sehen die Spieler aus der Landeshauptstadt eine Partie vier Wochen nach Saisonende nicht eher als Belastung an?

Keck: Nein, nicht wenn es eine so schöne Sache und dazu noch unweit von Potsdam entfernt ist. Wir haben in den letzten Wochen viel im athletischen Bereich und auch regenerativ gearbeitet - die Jungs sind froh, vor der Sommerpause noch einmal einen Ball in die Hand nehmen zu können.

Welche Ambitionen hegt der VfL Potsdam in Bezug auf die kommenden Jahre?

Keck : Das mittelfristige Ziel ist definitiv, wieder in die Zweite Bundesliga aufzusteigen. Wir wären schon in diesem Jahr gerne zwei Plätze höher als Rang Sieben eingelaufen, nächste Saison möchten wir gerne weiter oben angreifen und die Ränge 3 bis 4 in Angriff nehmen.

Von Fabian Stollin

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