Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Vorgearbeitet ins Spitzenquartett

Aufwärtstrend nach holprigem Start Vorgearbeitet ins Spitzenquartett

Der LHC hat sich nach Startschwierigkeiten in der Handball-Oberliga bis auf Rang vier verbessert. Beim Gegner am heutigen Sonnabend hat der LHC-Coach eine Parallele in der Entwicklung entdeckt.

Ludwigsfelde 52.3011439 13.261627
Google Map of 52.3011439,13.261627
Ludwigsfelde Mehr Infos
Nächster Artikel
Große Emotionen

Teamwork gefragt: Der LHC empfängt heute in der Stadtsporthalle den Grünheider SV.

Quelle: Foto: Lars Sittig

Ludwigsfelde. Natürlich gab es Momente des Grübelns, als der Start nicht lief wie gewünscht. „Klar hat man sich da hinterfragt“, sagt Michael Jantzen, der Coach des Ludwigsfelder HC, „ich habe das Potential der Mannschaft gesehen und gesagt, das kann doch nicht sein. Es muss aber auch so sein, dass man sich reflektiert.“ Erst wenige Wochen sind vergangen, seit der LHC, nach zwei Niederlagen in den ersten drei Spielen (gegen Altlandsberg und Werder) in der Tabelle der Handball-Oberliga Ostsee-Spree weit abrutschte: Seitdem aber hat der Club vier Partien in Folge gewonnen und sich vor dem Heimspiel am heutigen Sonnabend gegen den VfL Lichtenrade auf Rang vier vorgekämpft.

In mehreren Spielen hatte die Mannschaft zwar Schwankungen unterlegen, aber am Ende gesiegt und durch diese Wackelkontakte auch verstärkt Emotionen auf den Rängen geweckt. „Wir haben am Anfang gegen schwere Gegner verloren. Die Mannschaft durchläuft einen ganz normalen Findungsprozess“, sagt Jörg Taeger, der Manager des Clubs, „das Zusammenspiel funktioniert aber von Spiel zu Spiel besser. Das Tabellenbild drückt das ja auch aus.“

Der Club gehört zu einem Quartett, dass in an der Spitze etwas von den Verfolgern abgesetzt hat. Hinter Tabellenführer HV GW Werder (8 Spiele/13:3 Punkte) rangieren die SG OSF Berlin (6/10:2) und der Lausitzer HC Cottbus (7/10:4), der wegen des um einen Treffer besseren Torverhältnisses vor dem LHC (7/10:4) liegt – der Meisterschaftskampf ist derzeit auf viele Schultern verteilt. „Es tut der Liga gut“, sagt Taeger, „dass es keinen Überflieger gibt, die Spiele sind deshalb spannender.“ Auch Coach Michael Jantzen begrüßt mehr Breite in der Spitze: „Es gibt zum Glück keinen Überflieger. Es gibt auch kein Fallobst in der Liga.“

Auch der VfL Lichtenrade war dem LHC am vergangenen Wochenende auf Augenhöhe begegnet, am Ende siegte das Ensemble aus der Autobauerstadt hauchdünn mit 32:31. „Der Gegner hat 60 Minuten überwiegend Manndeckung gespielt und hat das gut gemacht“, sagt Jantzen, „das wir am Ende gewonnen haben, lag daran, dass wir in den entscheidenden Momenten etwas cleverer waren, mehr Wechselmöglichkeiten hatten und auch das nötige Glück. Wir hätten auch verlieren können, das muss man fairerweise einräumen.“

Mit dem Grünheider SV empfängt der LHC heute in der Stadtsporthalle (Anwurf: 18.30 Uhr) den Tabellenachten (7:7 Punkte). Zuletzt hat das Team aus dem Landkreis Oder-Spree sieben Pluspunkte geholt und dreimal in Folge gewonnen (gegen die SG Uni Greifswald/Loitz, den VfL Lichtenrade und den TSV Rudow). „Die Mannschaft hat sich unheimlich verstärkt“, sagt Jantzen. Beim Gegner hat der Coach eine ähnliche Entwicklung wie bei seinem Team beobachtet: „Auch Grünheide musste sich erst finden, das war ähnlich wie bei uns.“

Von Lars Sittig

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.