Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Wanderer zwischen den Einzugsgebieten

Handball Wanderer zwischen den Einzugsgebieten

Der Handball-Landesverband hat die Staffeln für die Saison 2017/18 eingeteilt: Die Männermannschaft des SV Blau-Weiß Dahlewitz tritt in der Verbandsliga Nord an. Wegen des erneuten Staffelwechsels entwickelt sich das Team zu einer Art Wanderer zwischen den Einzugsgebieten. In Dahlewitz ist man auch aus einem speziellen Grund nicht glücklich über die Entscheidung.

Dahlewitz 52.3231124 13.4380448
Google Map of 52.3231124,13.4380448
Dahlewitz Mehr Infos
Nächster Artikel
Kommen und Gehen

Blau-Weiß Dahlewitz beendete die vergangene Spielzeit auf Rang fünf der Verbandsliga Süd – und wird in der kommenden Saison wieder in der Nord-Gruppe der Liga spielen.

Quelle: privat

Dahlewitz. Nein, überrascht war Daniel Werner nicht, als die Nachricht von den zuständigen Gremien des Landesverbandes gekommen war. „Ich habe irgendwie schon damit gerechnet“, sagt Werner, Spieler und Mitglied der Handball-Abteilungsleitung des SV Blau-Weiß Dahlewitz, „dass wir wieder in der Nordstaffel antreten müssen. Wir liegen so ziemlich genau auf der Grenzlinie.“ Nachdem der HVB unlängst die Staffeleinteilung für die kommende Spielzeit bekannt gegeben hat (siehe Statistik), steht fest: Die erste Männermannschaft des SV Blau-Weiß muss erneut in der Verbandsliga Nord starten, nachdem das Team zuletzt in der Süd-Staffel antrat und endgültig zum Wanderer zwischen den Einzugsgebieten der zweithöchsten Landesspielklasse geworden ist.

Glücklich ist man über den erneuten Wechsel in der Kommune im Norden des Landkreises Teltow-Fläming nicht, vor allem, weil alle benachbarten, langjährigen Konkurrenten wie der SC Trebbin, Aufsteiger MTV Wünsdorf, die HV Luckenwalde und der MBSV Belzig im Süden auf Punktejagd gehen – nachdem sie kurioserweise bsi auf Wünsdorf in der abgelaufenen Spielzeit im Norden angetreten waren: „Wir werden nicht ein einziges Derby bestreiten“, moniert Werner, „im Norden gibt es im Prinzip nicht eine Mannschaft, zu der wir einen längeren Bezug haben.“

Dabei hatten sie sich in der vergangenen Spielzeit mit dem fünften Rang eindeutig im Aufwärtstrend befunden. „Das war für uns eine sehr, sehr gute Spielzeit“, sagt Werner, „auch, weil es gelungen ist, junge Spieler zu integrieren.“ Trainer Kai Müller-Schade, der zuvor die erste Männermannschaft der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf gecoacht hatte, habe in seiner ersten Saison beim SV Blau-Weiß „einen sehr guten Job gemacht und frischen Wind hineingebracht.“

Auf neuem sportlichen Terrain bewegt sich auch die Reserve des Oberligisten Ludwigsfelder HC, die nach dem Aufstieg aus der Kreisliga in der Landesliga starten wird: Zu den Konkurrenten aus der Dahme/Fläming-Region gehören die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II, der HSV Wildau II und der SV Lok Rangsdorf II. Eine Premiere feiert das Damenteam der HSG – erstmals wird das Ensemble in der Oberliga Ostsee-Spree antreten.

Vom 23. bis 25. Juni wird das Dahlewitzer Team nun ein Saisonabschlussturnier am Strand von Travemünde bestreiten, danach ist Pause. Die Lust am Handball will man sich trotz des ungeliebten Wechsels nicht verderben lassen. „Wir wollen natürlich auch in der Nordstaffel das Erreichte bestätigen“, sagt Werner, „auch wenn ich sie etwas stärker einschätze. Wir wollen trotzdem im oberen Teil der Liga mitspielen.“ Dazu soll weiterhin auf die eigene Jugend gesetzt werden: „Es sollen verstärkt Jugendspieler eingebunden werden und wir würden gerne perspektivisch mit dem Nachwuchs in der Oberliga anklopfen“, sagt Werner.

Von Lars Sittig

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.

Finde Bundesliga-Wettquoten und mehr exklusiv bei SmartBets.