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Wandkalender 2017 der Kreisstadt erschienen

Luckenwalde Wandkalender 2017 der Kreisstadt erschienen

In einer Auflage von 1000 Exemplaren ist der Wandkalender 2017 unter dem Titel „Künstlerische Vielfalt“ erschienen. Kunstwerke aus dem gesamten Stadtgebiet und verschiedenen Epochen zieren die Kalenderblätter.

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Britta Jähner und David Khidekel mit dem Wandkalender.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Der Wandkalender 2017 der Stadt Luckenwalde unter dem Titel „Künstlerische Vielfalt“ liegt in einer Auflage von 1000 Exemplaren druckfrisch vor. Die zwölf Kalenderblätter zieren Fotos mit Kunstwerken aus der gesamten Stadt. Da zwischen dem ältesten und dem jüngsten Kunstwerk ganze 86 Jahre liegen, spiegelt der Kalender auch ein Stück Stadtgeschichte wider.

„Das älteste Kunstwerk steht auf dem Hof der Ebert-Schule“, berichtet Stadtmitarbeiterin Britta Jähner, die sämtliche Ideen und Fotos für den Kalender geliefert hat. Der sogenannte „Märchenbrunnen“ aus Muschelkalk schmückt den Pausenhof seit der Einweihung der damaligen Volksschule im August 1930 und ist auf dem Kalenderblatt Januar zu finden. „Erstaunlicherweise fällt er vielen Besuchern überhaupt nicht auf“, sagt Britta Jähner. Das Bauwerk zeigt zwei Füchse, die eine Gänseschar beobachten und eher an das Kinderlied „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ erinnern.

Siebenteiliges Räderwerk vor dem Bahnhof

Das „Räderwerk“ am Bahnhofsvorplatz ist die jüngste Kreation. Es wurde anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt erschaffen und erst im Juli enthüllt. Das siebenteilige Räderwerk des Luckenwalder Künstlers Manfred Stenzel erinnert sowohl an das Schwungmassenrad einer Dampflok als auch an die Wälzlagerproduktion und die Fahrradstadt Luckenwalde. Es ziert das Kalenderblatt September. „Bei genauer Betrachtung lässt sich in der Skulptur mehrmals die ,800’ erkennen“, erklärt Britta Jähner.

Im Jahr 2014 gestaltete der Künstler Tobias Silber die Giebel zweier Wohnblocks am Burgwall gegenüber der Kita „Burg“. Das wie eine Kinderbuchillustration wirkende Bild erhielt recht schnell den Namen „Drachenhort“. Der Hingucker im XXL-Format ist auf dem Kalenderblatt März abgebildet.

Ein Platz im Tierpark und auf dem Kalenderblatt Mai

Die Plastik „Die Sinnende“ wurde 1991 vom Luckenwalder Bildhauer Karl Späth aus Sandstein geschaffen. Sie hat ihren Platz nicht nur unter Bäumen im Tierpark gefunden, sondern auch auf der Kalenderseite Mai. Stadtwappen, Stelen sowie die 2004 erschaffene Skulpturengruppe „9 aus 45“ im Nuthepark sind weitere Motive.

„Da es weit mehr Kunst im öffentlichen Raum gibt als das Jahr Monate hat, findet sich eine Skulpturenvielfalt auf dem Deckblatt wieder“, sagt Britta Jähner, „natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.“ Abgebildet sind zum Beispiel die Kariedeljungs, der Frosch und die Keramikhüte auf dem Boulevard, die Pelikane an der Nuthepromenade sowie das Wandrelief an der Rudolf-Breitscheid-Straße.

Info: Der Wandkalender ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 3 Euro in der Luckenwalder Touristinformation, Markt 11, und in der Bibliothek im Luckenwalder Bahnhof erhältlich.

Von Elinor Wenke

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