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Wichtige Heimbegegnungen für Luckenwalder Ringer

Sportlicher Überlebenskampf Wichtige Heimbegegnungen für Luckenwalder Ringer

Ein vorentscheidendes Wochenende wartet auf die Bundesligaringer des 1. Luckenwalder SC. Während sich auf den ersten drei Nordstaffelplätzen Mainz, Mömbris und Köllerbach etabliert haben, ist das Gerangel um den begehrten 4. Platz in vollem Gange. Den belegt aktuell der LSC. Punktgleich dahinter liegt der AC Lichtenfels (jeweils 6:8 Punkte). Die Luckenwalder haben aber ein Minus von zwölf, die Männer aus der Korbstadt ein Minus von 15 Zählern.

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Luckenwalde. Schon im Vorjahr war es in den Begegnungen der beiden Bundesligisten sehr eng zugegangen. Der LSC gewann in Lichtenfels zwar mit 22:14, vier Punkte gab es aber wegen des Übergewichts von Artur Omarov (AC, 84/GR). In der Fläminghalle setzten sich die Gastgeber mit 21:18 knapp durch.

Gegenüber der vergangenen Saison ist der AC stabiler und stärker geworden. Der Pole Baranowski, der Slowake Omarov und Ceyhun Zaidov haben den orbstädtern adieu gesagt, dafür kamen aber starke Männer hinzu. Es sind nicht in allen Fällen „die Überflieger“, Klasse weisen sie schon auf. Aus Reilingen kam der Ungar Bence, aus Weingarten Benjamin Hofmann, aus Mömbris der starke Norweger Martin Nielsen, aus Mömbris der Tscheche Tomas Sobecky, aus Burghausen der Litauer Adomaitis, aus Musberg der Pole Tracz und aus Benningen der Rumäne Frant.

In dieser Saison gab es für den AC Siege zu Hause gegen Bonn (16:11), in Aachen (16:15) und zu Hause gegen Aue 20:11, Niederlagen setzte es gegen Mainz (11:21), in Mömbris (12:20) gegen Köllerbach (12:22) und überraschender Weise in Eisleben gegen den KAV Mansfelder Land mit 14:16.

Der Sieger der Begegnung zwischen dem LSC und dem AC Lichtenfels ist auf jeden Fall am Ende der Hinrunde auf dem 4. Tabellenrang. Diese Entscheidung fällt heute Abend, am 1. November, um 19.30 Uhr in der Fläminghalle. Im Vorkampf gibt es eine interessante Begegnung der Jugendliga zwischen dem LSC und den Jungs aus Frankfurt (Oder). Auf die Eintrittskarten der Freitagsbegegnung gibt es am Abend ein Getränk nach Wahl gratis.

Sollte es den LSC Ringern, die in der stärksten Formation, welche den Trainern Andreas Zabel und Jörn Levermann zur Verfügung steht, gelingen, den 4. Platz zu sichern, geht es mit viel Elan in die erste Begegnung der Rückrunde. Hier erwarten die LSC-Athleten den mehrfachen Meister und aktuellen Vizemeister, den KSV Köllerbach. Wäre da im Vorjahr nicht das Magen-Darmproblem von Marc Wentzke, er führte klar gegen den Polen Swierk, da hätte der LSC den Mannschaftskampf gewinnen können.

Köllerbach hat seine Mannschaft gewaltig umgekrempelt. Die Saarländer peilen die Meisterschaft an. Es ging aber nicht so richtig los. In Mainz verlor Köllerbach mit 12:17 und erreichte zu Hause gegen Mömbris ein 17:17. So ist der KSV mit 11:3-Punkten Tabellennachbar des LSC. Die Brandenburger werden den Saarländern nicht in Demut entgegentreten. Respekt ist angesagt und mit der Neuaufstellung in der Rückrunde einiges möglich. Auf jeden Fall werden die Zuschauer den Neuen im klassischen Stil bis 55 Kilogramm erleben. Hier setzt der LSC auf den Bulgaren Grigorjev. Der Weltcup-Sieger und Dritte der Weltmeisterschaft, Viktor Lörincz, rückt ins Limit bis 96 Kilogramm auf und gibt gegen Köllerbach sein Bundesligadebüt in dieser Gewichtsklasse. Im Superschwergewicht können sich die Zuschauer auf den Olympiateilnehmer aus Luckenwalde, Nik Matuhin, freuen. Beide Kämpfe sind für den LSC äußerst wichtig.

Von Manfred Jura

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