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Wiedersehen in Luckenwalde

Ehemaliger Toptorjäger kommt mit Hansa Rostock. Wiedersehen in Luckenwalde

Am Sonntag kommt ein alter Bekannter nach Luckenwalde. Henry Haufe spielte drei Jahre für den FSV Luckenwalde. Er war der Toptorjäger. Inzwischen spielt er in seiner alten Heimat in Rostock. Mit Hansa II spielt er am Sonntag in Luckenwalde.

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Luckenwalde. „Ich komme gerne wieder nach Luckenwalde“, sagt Henry Haufe, der am Sonntag mit der zweiten Mannschaft von Hansa Rostock an alter Wirkungsstätte im Seelenbinderstadion auflaufen wird. Der 24-jährige Stürmer trug drei Jahre lang, von 2010 bis 2013, das FSV-Trikot, bevor es ihn im Sommer wieder zurück an die Ostseeküste zog. Haufe hatte in der Vorsaison großen Anteil daran, dass die Luckenwalder Oberligafußballer in der Endabrechnung auf dem 5. Tabellenplatz in der NOFV-Nordstaffel landeten. Mit 19 Treffern war er der Toptorjäger der Meisterschaftsserie 2012/13.

Mittlerweile hat sich Haufe gut in seiner alten, neuen Heimat in Rostock eingelebt. Vor seinen drei Luckenwalder Jahren war der gebürtige Frankfurter bereits von 2007 bis 2010 in der damaligen Regionalligaelf des FC Hansa aktiv. „Ich fühle mich in Rostock sehr wohl. Die Mannschaft ist super und die Jungs vor allem qualitativ sehr gut“, beschreibt Haufe seine aktuelle Situation. Von seiner Torgefährlichkeit hat der 24-Jährige jedenfalls nichts eingebüßt. Mit zehn Treffern führt er aktuell die Torjägerliste vor Fabian Istefo (FC Pommern Greifswald/8) und Safa Sentürk (BSV Hürtürkel/8) in der Oberliga-Nordstaffel an. „Die Torjägerkrone zu verteidigen, das wäre natürlich ein Extrabonus für mich. Es ist aber nicht mein vorrangiges Ziel.

Ich werde aber dennoch versuchen, das Optimale in dieser Saison herauszuholen“, sagt Haufe, der sporadisch weiter telefonisch oder per SMS Kontakt mit einstigen Mitstreitern in Luckenwalde hat. Angesprochen auf einen möglichen Torerfolg am Sonntag in Luckenwalde, gibt sich der Stürmer diplomatisch. „Ich spiele jetzt für Rostock und nicht mehr für Luckenwalde. Ich freue mich natürlich, wenn ich am Sonntag ein Tor schieße, aber dann sicherlich mehr innerlich. Große Jubel arien wird es von mir nicht geben, denn ich hatte in Luckenwalde eine schöne Zeit“, sagt Haufe.

Auf ein Wiedersehen mit seinem Ex-Torjäger freut sich auch FSV-Trainer Ingo Nachtigall. An erster Stelle steht es für ihn aber nicht. „Für uns ist es wichtig zu punkten. Das wird schwer genug. Die Leistung vom 3:1-Auswärtserfolg der Vorwoche in Schönberg gibt Mut. Wir müssen sehen, dass wir zu Hause wenigstens einen Punkt holen und mal wieder vor eigenem Publikum erfolgreich sind“, sagt der Coach der Luckenwalder. Er baut dabei auch auf die Kulisse im Seelenbinderstadion. „Die Zuschauer müssen uns richtig unterstützen, damit wir nachlegen können“, sagt Nachtigall.

Das Spiel der NOFV-Oberliga Nord zwischen dem FSV Luckenwalde und Hansa Rostock II wird am Sonntag um 13.30 Uhr im Seelenbinderstadion angepfiffen.

Von Frank Neßler

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