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„Wir wollen in der oberen Tabellenhälfte ankommen“

Handball „Wir wollen in der oberen Tabellenhälfte ankommen“

Ralf Granzow, der Trainer der Luckenwalder Handballfrauen, zu den Zielen seiner Sieben in der neuen Saison

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Ralf Granzow

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Nach einem Jahr Oberliga Ostsee-Spree stehen die Luckenwalder Handballerinnen vor einem Neubeginn in der Brandenburgliga. Der langjährige Trainer Ralf Granzow über die momentane Situation.


MAZ:
Herr Granzow, haben Sie und ihre Spielerinnen die einjährige Zugehörigkeit zur Oberliga Ostsee-Spree abgehakt?

Ralf Granzow: Wir haben einen Schlussstrich gezogen. Das Positive und auch das Negative haben wir angesprochen. Wir trauern der Erfahrung nicht nach und werden daraus Lehren ziehen.

Welche Erkenntnisse nehmen Sie mit in die Brandenburgliga?

Granzow: Wir sind alle an unsere Grenzen gestoßen. Körperliche und mentale Fitness war gefragt. Der Sprung von der Brandenburgliga in die Oberliga war aber größer als wir im Vorfeld gedacht haben. Die Oberliga ist die erste Stufe zum Profitum im Handball.

Nach nur vier Wochen Trainingspause stehen die HVL-Spielerinnen wieder auf dem Parkett. War das so gewollt?

Granzow: Die Mannschaft hat dazu den Anstoß gegeben. Das unbedingte Wollen ist spürbar. Der Zusammenhalt in der Truppe ist gewachsen. Neben dem sportlichen Programm wird viel gemeinsam unternommen. Das festigt das Kollektiv.

Nach nur ganz wenigen Trainingsstunden hat die HVL-Sieben an einem Freiluftturnier in Torgelow teilgenommen. War das nicht etwas gewagt?

Granzow: Nein, denn das Handballerische stand da für uns nicht im Vordergrund. Dieses Turnier diente in der Hauptsache der Teambildung und war zugleich der Startschuss für die Vorbereitung auf die Saison 16/17. In dem acht Mannschaften starken Teilnehmerfeld sind wir im Halbfinale im Siebenmeterwerfen gegen Falkensee ausgeschieden. Carolin Fengler hat richtig gut gespielt und wurde zurecht als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Ich denke das wird ihr Selbstvertrauen stärken.

Augenblicklich trifft sich die Mannschaft dreimal in der Woche zum Training. Am Dienstag in Potsdam, Donnerstag und Freitag in Luckenwalde.

Granzow : Da der Kern der Mannschaft in Potsdam studiert und wohnt haben wir uns für einen Tag in Potsdam entschieden. Da steht dann unter freien Himmel Athletik, Kraft und Ausdauer auf dem Programm.

Im Kader gibt es zahlreiche Veränderungen. Nachdem einige Spielerinnen schon in der Oberligarückrunde der Mannschaft den Rücken gekehrt haben, gibt es weitere Abgänge. Ist der Aderlass mit zehn Handballerinnen nicht zu groß?

Granzow: Durch die Zusammenführung mit der zweiten Mannschaft werden wir etwa 15 Spielerinnen zur Verfügung haben.

Gibt es schon neue Gesichter im Aufgebot?

Granzow: Bisher haben wir einen Neuzugang: Maxie Palmer (Jahrgang 97) aus Neuss. Sie studiert in Potsdam und wird in der neuen Spielzeit unser Trikot tragen. Auch Marie Demps aus Berlin, die sich eine Auszeit genommen hatte, ist für uns immer noch ein Thema. Sie kann uns noch sehr hilfreich sein.

Wann wird es dann richtig ernst für Ihre Ballwerferinnen?

Granzow: Am 10.September ist das erste Landespokalturnier angesetzt. Eine Woche später erfolgt der Meisterschaftsauftakt bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Das erste Heimspiel haben wir am 24.September gegen Germania Massen.

Kann man Sie zum jetzigen Zeitpunkt schon zu einer Zielstellung überreden?

Granzow: Wir wollen in der oberen Tabellenhälfte ankommen. Der große Favorit ist Grün-Weiß Werder, der sich durch den Oberligarückzug von Brandenburg/West noch verstärkt hat. Der Aufsteiger Lausitzer HC Cottbus ist der große Unbekannte. Ein A-Jugendteam aus der Sportschule hat sicherlich sehr viel Potenzial. In der Brandenburgliga spielen doch nur zwölf statt 13 Mannschaften. Angermünde, die mit uns abgestiegen sind, hat sein Team abgemeldet.                                           Interview: Horst Kupfer

Von Horst Kupfer

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