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Volleyball Zurück auf der Volleyball-Landkarte

Mit dem MSV Zossen 07 startet in dieser Saison wieder ein Frauenteam des Altkreises Zossen im Ligabetrieb – erstmals nach einer längeren Pause. Doch es gibt noch andere Mannschaften, die in dieser Saison mit dem Wettspielbetrieb Neuland betreten.

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Der MSV Zossen kämpft seit dieser Saison auch wieder in der Frauen-Landesklasse am Netz um Punkte.

Quelle: Lars Sittig

Zossen. Die ersten offiziellen Schritte auf dem Neuland machten sie in der heimischen Sporthalle, Mitte September, als das Frauenteam des MSV Zossen am ersten Spieltag der Landesklasse Nord Heimrecht hatte. Gleich bei der Premiere gelang in der Arena in Dabendorf auch der erste Sieg, Zossen bezwang den SC Potsdam IV mit 3:2. „Es ist natürlich sehr schön, dass wieder eine Frauenmannschaft des MSV startet“, sagt Ronny Ackermann, Mannschaftsbetreuer des ersten Männerteams, „das Ziel ist es, in der neuen Liga anzukommen und sich zu etablieren.“

Bisher befindet sich das Zossener Ensemble auf Kurs: In acht Spielen in der Liga, in der es am Ende der Saison keinen Absteiger geben wird, gelangen bereits drei Siege – der letzte am vergangenen Wochenende in Erkner beim gastgebenden VSV Grün-Weiß 78 III. Kein Zufall, sondern das Resultat der Vorlaufzeit, die rund 18 Monate betragen hatte: Bereits seit einem Jahr trainiert das Team gemeinsam und bestritt regelmäßig Testspiele, beispielsweise gegen Prieros und Dahlewitz. Mit dem Start der MSV-Frauenmannschaft endet auch eine mehrjährige Pause, in der kein Volleyball-Damenteam des Altkreises Zossen im Spielbetrieb antrat. Zuletzt war der VSV Ludwigsfelde durchaus erfolgreich gestartet, zuvor hatte es auch eine Frauenmannschaft in Zossen gegeben.

Es ist einiges in Bewegung derzeit in der Volleyball-Abteilung des MSV, die Zahl der Mitglieder ist auf rund 90 gestiegen und hat sich in den vergangenen Jahren fast verdoppelt. Auch eine zweite Männermannschaft wurde in diesem Jahr für den Spielbetrieb gemeldet, in der Landesklasse Mitte erkämpfte das Team fünf Punkte in sechs Spielen. „Der Kader setzt sich aus einigen jungen Spielern, die dazugekommen sind, früheren Akteuren der ersten Mannschaft und reaktivierten Spielern zusammen“, berichtet Ackermann, „ein Mittelfeldplatz ist möglich.“

Die Zahl der Mannschaften im Wettspielbetrieb hat sich in den vergangenen Wochen nicht nur in Zossen erhöht: Auch Grün-Weiß Großbeeren kämpft zum ersten Mal seit einer längeren Unterbrechung wieder im geregelten Ligabetrieb um Punkte, in einer Mixed-Liga (siehe Infokasten).

Ackermann hofft nun natürlich, dass der positive Trend fortgesetzt wird: „Es wäre schön, wenn sich unsere neuen Mannschaften in ihren Ligen etablieren würden“, sagt er, „und mit der ersten Herren-Mannschaft wollen wir mittelfristig in die Brandenburgliga aufsteigen.“ Am 26. November bestreitet das erste Zossener Männerteam in Luckau gegen Gastgeber SC Einheit Luckau und die HSG Senftenberg die nächsten Partien in der Landesliga Süd, am 10. Dezember tritt der MSV in Zossen an.

Am 7. Januar kommt es dann zum nächsten direkten Aufeinandertreffen mit dem Lokalrivalen VSV Ludwigsfelde, wenn beide Teams beim HSV Cottbus antreten.

Von Lars Sittig

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