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Zwei Jahrzehnte Hintergrundarbeit

Stern Luckenwalde/Radball Zwei Jahrzehnte Hintergrundarbeit

Axel Cranz ist die treue Seele der SG-Stern-Radballer aus Luckenwalde. Der Sport hat es ihm angetan, auch wenn er in seinem Leben nie selbst im Sattel saß und aktiv auf Torejagd ging.

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Ein Traum geht in Erfüllung

Axel Cranz, die treue Seele der Stern-Radballer aus Luckenwalde.

Luckenwalde. „Ich mache im Verein fast alles. Vor allem das, was keiner machen will“, sagt Axel Cranz von der SG Stern Luckenwalde. „Ich repariere die Räder, kümmere mich um das Organisatorische, bin Schatzmeister und verkaufe Speisen und Getränke während unserer Wettkämpfe in der Sporthalle des Seelenbinder-Stadions“, zählt der 56-Jährige nicht ohne Stolz einige seiner zahlreichen Tätigkeiten bei den Luckenwalder Radballern auf.

Seine Welt ist und bleibt der Radball

Axel Cranz ist die treue Seele der SG Stern und seit mittlerweile 18 Jahre Vereinsmitglied. Radball hat er nie selbst aktiv gespielt, seine Welt war schon in diesen fast zwei Jahrzehnten immer die Arbeit im Hintergrund.Ganz im Gegensatz zu seinen beiden Söhnen Adrian und Andre. Sie betreiben den Sport noch heute erfolgreich. „Ich bin durch meine Kinder zum Radball gekommen“, erzählt er.

Axel Cranz selbst schlug eine andere Vereinslaufbahn ein. „Zunächst habe ich angefangen, die Räder zu reparieren“, erinnert er sich. Das Handwerkliche liegt dem gelernten Eisenflechter im Blut. Doch schon bald kamen weitere Aufgaben im Verein hinzu. Axel Cranz wurde in das Amt des Schatzmeisters der SG Stern gewählt. Zwölf Jahre ist dies inzwischen auch schon wieder her.

Die erste Frau ging, die Liebe zum Radball blieb

Noch länger kennt er den Verein.Vor mehr als drei Jahrzehnten gab es den ersten Kontakt zur SG Stern. „Der Liebe wegen“, wie Cranz sagt. „Meine erste Frau war Kunstradfahrerin. Diese Disziplin gab es Anfang der 1980er Jahre noch im Verein“, erklärt er. Für die gemeinsamen Söhne wurde später eine Sportart gesucht. Sie spielten zunächst Fußball, doch da legte Axel Cranz sein väterliches Veto ein. Schließlich rückte für seine Sprösslinge der Radball in den Mittelpunkt ihres sportlichen Lebens. Andre und Adrian Cranz sitzen nach kurzen Unterbrechungen heute wieder auf dem Rad und gehen auf Torejagd. Allerdings in unterschiedlichen Vereinen. Andre Cranz verschlug es nach Mecklenburg-Vorpommern, wo er für den RV Lüblow im Sattel sitzt. Sein Bruder Adrian spielt weiterhin für die SG Stern Luckenwalde Radball.

Die erste Frau von Axel Cranz ist gegangen. Der Radball als große Liebe seines Lebens ist dagegen geblieben. „Damit muss meine jetzige Frau leben. Radball bleibt für mich für immer“, sagt der 56-Jährige. Dieser Tage hat die treue Seele der SG Stern allen Grund, um optimistisch in die Zukunft zu blicken. Mit Marco Schröder und Rico Thiel haben Radballer aus Luckenwalde am vergangenen Wochenende den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht. Weitere Sterner haben zudem im Juli noch in der Relegation Aufstiegschancen.

Von Frank Neßler

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