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Zweiter Test - zweiter Sieg

Überlegene Luckenwalder Handballerinnen gewinnen gegen HC Spreewald 59:16 Zweiter Test - zweiter Sieg

Luckenwalder Handballfrauen in Frühform. Der Aufsteiger in die Ostsee-Spree-Liga gewann am Donnerstagabend sein zweites Testspiel haushoch. Trotz des 59:16-Sieges über den HC Spreewald in einer Spielzeit von dreimal 30 Minuten sieht HVL-Coach Ralf Granzow noch Steigerungspotenzial.

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Stephanie Granzow gehörte mit neun Toren zu den erfolgreichsten Luckenwalder Handballerinnen.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Nachdem das Übungsspiel der Luckenwalder Handballerinnen gegen Blau-Weiß Wusterwitz vor Wochenfrist durch eine kurzfristige Absage des Gegners ins Wasser fiel, hatte der Aufsteiger in die Oberliga Ostsee-Spree am Donnerstagabend in der Sporthalle Rudolf-Breitscheid-Straße den Verbandsligisten HC Spreewald aus Lübben zu Gast. Die Gäste aus der Lausitz waren mit 18 Spielerinnen angereist, wie sich aber bald herausstellte war es dann doch mehr Quantität als Qualität. Das Einzige, was man den Spreewälderinnen zugute halten muss, ist, sie haben sich bis zum Ende tapfer gewehrt haben. Beide Mannschaften hatten sich auf eine Spielzeit für diesen Test von dreimal 30 Minuten geeinigt. Die Gastgeberinnen setzten sich in den Dritteln jeweils klar durch. Mit 59:16 (17:5, 19:5, 23:6) fiel der Sieg der Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) mehr als nur standesgemäß aus.

Die Trainer der Einheimischen, an der Spitze der Chefcoach Ralf Granzow, werden gut daran tun dieses Schützenfest gegen einen unterklassigen, überforderten Kontrahenten nicht über zu bewerten. Jedenfalls war Granzow froh, dass er seinen Kader, in dem die Neuzugänge Marie Demps und Carolin Fengler (beide im Urlaub), Claudia Hieber (arbeitsbedingt) und Mandy Hähne fehlten, wieder unter Wettkampfbedingungen in Augenschein nehmen konnte. Das allgemeine Fazit: Seine Frauen trafen fast nach Belieben, allen voran Hannah Middendorf, Carolin Freißler und Stephanie Granzow. In der Defensive ließen die Luckenwalderinnen wenig anbrennden. Die beiden HVL-Torhüterinnen Claudia Mager und Sarah Gottsmann standen zudem sehr sicher. Kaum einmal konnten sie überwunden werden. „Ich war mit der Abwehrarbeit schon recht zufrieden, doch im Angriffsspiel wurde oft die eingefahrene Schiene benutzt. Wir haben viel probiert, aber auch gute Spielzüge gesehen,“ stellte Granzow fest. Nach dem Spiel am Donnerstagabend hieß es für die Luckenwalder Ballwerferinnen die Reisetasche zu packen, denn am gestrigen Freitag brach das Team zu einem dreitägigen Trip an die Ostsee nach Lubmin auf. Dort ist am Sonntag ein Spiel gegen den Mecklenburgliga-Vertreter Stralsunder HV geplant. Gleich nach der Rückkehr ist dann ab Montag ein einwöchiges Trainingslager in Luckenwalde anberaumt, indem am Dienstagabend ein weiteres Testspiel auf dem Terminkalender steht. Die HVL-Frauen sind bei Grün-Weiß Werder aus der Brandenburgliga zu Gast.

Von Horst Kupfer

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