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VfL Potsdam sichert in letzter Sekunde Remis

Handball, 3. Liga VfL Potsdam sichert in letzter Sekunde Remis

Die Handballer des VfL Potsdam erreichten in der 3. Liga am Sonntagabend im Auswärtssspiel bei Eintracht Hildesheim ein 30:30. Mit dem Punktgewinn kletterten die Havelstädter auf Rang zwei der Tabelle.

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Julius Dierberg traf für Potsdam in allerletzter Sekunde.

Quelle: www.fotofrick.de

Hildesheim. Das war knapp. Mit der letzten Aktion im Spiel rettete Julius Dierberg seinem VfL Potsdam einen Punktgewinn beim 30:30 (13:17) im Drittligaspiel bei Eintracht Hildesheim. 29 Sekunden vor dem Schlusspfiff nahm VfL-Coach Jens Deffke noch einmal eine Auszeit, nachdem Alexander Schmidt sein Team mit dem 29:30 bis auf einen Treffer herangebracht hatte. Zwar konnte der Hildesheimer Torhüter die Angriffsaktion der Potsdamer abwehren, aber Dierberg schnappte sich den Abpraller und netzte in allerletzter Sekunde noch ein.

„Das war ein Punktgewinnn für uns“, jubelte der VfL-Trainer nach der Partie am Sonntagabend vor stimmungsvoller Kulisse von 1400 Zuschauern. „Das war ein Top-Drittligaspiel“, analysierte Deffke weiter. „Wir haben aber vor der großen Kulisse bestanden. Trotz fünf, sechs Toren Rückstand zwischenzeitlich haben wir nie aufgegeben. Da muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Ich bin absolut zufrieden mit der Truppe. Hier einen Punkt mitzunehmen, ist ganz sicher ein Gewinn für uns.“

Trotz kurzer anfänglicher Führung gerieten die VfL-Handballer ins Hintertreffen, lagen bereits mit 10:16 (26.) deutlich zurück. Aber in der zweiten Hälfte wehrten sich die Gäste gegen die drohende Niederlage, überzeugten laut Deffke vor allem in kämpferischer Hinsicht. Spielerisch sei nicht alles aufgegangen. Beim 22:22 (45.) waren die Potsdamer wieder voll im Geschäft, gerieten in der Schlussphase aber noch mal in einen Zwei-Tore-Rückstand. Doch dank Dierbergs blitzschneller Reaktion gelang noch der verdiente Ausgleich. Bester Werfer bei den Potsdamern war Yannik Münchberger mit zwölf Toren.

Potsdam rückte damit auf Rang zwei vor. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, blieb Deffke cool.

Von Peter Stein

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