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Meister des Handwerks 2015 Alles im Blick

Stephan Kipka setzt eine Familientradition fort. Er stammt aus der Optikerstadt Rathenow. Ein Großteil seiner Familie ist in der Optik-Branche tätig. Der 26-Jährige ist der beste Augenoptikermeister dieses Jahres.

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Augenoptikermeister Stephan Kipka trägt Brille – mit Überzeugung.

Quelle: Fotos: Julian Stähle; Fotolia

Potsdam. Stephan Kipka ist sich irgendwie selbst treu geblieben. Als er im Sommer 2013 seine Ausbildung zum Augenoptiker abschließen konnte, war er der beste Geselle im Kammerbezirk. Und jetzt, als frischgekürter Augenoptikermeister ist er wieder der Beste seines Jahrgangs. „Ich will im Leben nun mal nicht stehenbleiben“, sagt der 26-Jährige selbstbewusst. Mehr Verantwortung zu übernehmen und auch Lehrlinge ausbilden zu können – das ist ihm wichtig. Vor allem aber ist für ihn der Beruf des Augenoptikers die perfekte Kombination. Das handwerkliche Arbeiten in der Werkstatt und der direkte Kundenkontakt im Laden – beides mache ihm viel Spaß.

Im August hatte Stephan Kipka, der in Potsdam wohnt, seine letzte Prüfung erfolgreich bestanden. Nun ist er angestellter Meister im „Seh-Quartier“ von Holger Dymke in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark). Der Jungmeister Kipka trägt selbst Brille. Mit Überzeugung und unbedingt passend zum jeweiligen Outfit. Schließlich sei die Brille mittlerweile auch ein Modeaccessoire. „Man sieht, was man trägt“, meint er. In der Freizeit steigt er aber auch gern mal auf Kontaktlinsen um.

Die Arbeit mit dem Meisterbrief in der Tasche sei jetzt schon etwas anderes, meint der Neupotsdamer nachdenklich. Klar, er spüre die zusätzliche Verantwortung: „Man geht respektvoller mit den Sachen um“, erklärt er. Und natürlich müsse man sich auch durchsetzen können.

Der 26-Jährige hat kaum seinen Meister gemacht, schon denkt er an eine nächste Weiterbildung. Die Qualifikation zum Optometristen würde ihn reizen. „Ich weiß noch nicht so recht“, sagt er. Aber wahrscheinlich kann er ohnehin nicht aus seiner Haut – bei der Vorbelastung: Kipka stammt aus der Optikerstadt Rathenow, dort hatte er auch in einer Fielmann-Filiale seine Ausbildung zum Augenoptiker gemacht. Und ein Großteil seiner Familie ist in der Optiker-Branche tätig. Zur Familie wird wohl künftig ein Optometrist gehören.

Von Ute Sommer

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