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Bester Bäckermeister ist aus Falkensee

Meisterbriefe in Potsdam übergeben Bester Bäckermeister ist aus Falkensee

Mehr als 200 Frauen und Männer haben von der Handwerkskammer Potsdam ihren Meisterbrief erhalten. Brandenburgs bester neuer Bäckermeister kommt aus Falkensee. Über eine mögliche Selbstständigkeit hat der 28-jährige Maik Loch allerdings noch nicht nachgedacht.

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Für der insgesamt elf neuen Meister aus dem Landkreis Havelland.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam/Havelland. Der beste Bäckermeister 2015 im Bereich der Handwerkskammer Potsdam heißt Maik Loch und kommt aus Falkensee. Der 28-Jährige erhielt seinen Meisterbrief sowie ein Urkunde für den besten Absolventen in seinem Gewerk. Allerdings war er selbst am Sonnabend bei einer Festveranstaltung in Potsdam verhindert. Maik Loch, der im Biobackhaus Falkensee arbeitet, hatte gute Ergebnisse in der theoretischen und praktischen Prüfung erreicht. Im Moment, so Loch gegenüber der MAZ, freue er sich über den Meisterabschluss. Über eine mögliche Selbstständigkeit habe er noch nicht nachgedacht.

209 frisch gebackenen Handwerksmeistern, darunter 30 Frauen, überreichte die Handwerkskammer Potsdam in diesem Jahr ihren Meisterbrief. 15 Gewerke sind vertreten: Kfz-Techniker, Augenoptiker, Fotografen, Elektrotechniker, Metallbauer, Maurer und Betonbauer, Tischler, Installateure und Heizungsbauer, Friseure, Landmaschinenmechaniker, Bäcker, Konditoren, Straßenbauer, Maler und Lackierer sowie Dachdecker. Mit 37 kommen die meisten neuen Meister aus dem Elektrotechniker-Handwerk, gefolgt von 30 Absolventen aus der Kfz-Branche. Besonders viele Frauen erlangten den Meistertitel als Augenoptikerin (8), aber auch im traditionell weiblich geprägten Friseur-Handwerk (7) sowie im Konditoren-Handwerk (7).

Maik Loch aus Falkensee

Maik Loch aus Falkensee

Quelle: Julian stähle

Der Meisterabschluss ist in 41 Gewerken die Voraussetzung, um ein eigenes Unternehmen gründen und Lehrlinge ausbilden zu können. Aber auch für Führungspositionen in Betrieben ist diese Qualifikation oft das Karrieresprungbrett. „Eine fundierte Ausbildung im Handwerk ist die Voraussetzung für höchste Qualität der Produkte und Dienstleistungen unserer Betriebe. Die hohen Abschlusszahlen zeigen, dass das Interesse der jungen Handwerker an dieser Qualifikation ungebrochen ist, obwohl sie dafür viel Zeit und Geld investieren müssen“, so der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, Ralph Bührig.

Die Herkunft der Meister nach Landkreisen: Havelland: 11, Prignitz: 4, Ostprignitz-Ruppin: 11, Oberhavel: 22, Potsdam-Mittelmark: 33, Teltow-Fläming: 17, Stadt Brandenburg: 6, Stadt Potsdam: 23, außerhalb des Kammerbezirkes: 82.

Von Jens Wegener

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