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Meister des Handwerks 2015 Pauken für das Premiumprodukt

Uwe Blum hat seinen Meisterbrief schon in der Tasche. Trotzdem drückt er jetzt noch einmal die Schulbank. Er lernt für die Qualifikation zum „Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung“.

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Uwe Blum will beruflich aufsteigen.

Quelle: Julian Stähle

Mittenwalde. Manchmal müsse man einfach was in die Zukunft investieren, meint Uwe Blum. So wie jetzt. Blum ist Meister im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk. Vor wenigen Wochen hat er im Zen­trum für Gewerbeförderung in Götz (Potsdam-Mittelmark) seine Qualifikation zum Betriebswirt des Handwerks begonnen. „Ich möchte beruflich aufsteigen“, sagt er. Vielleicht sogar die Selbstständigkeit ins Auge fassen. Und dafür möchte sich der Meister aus Mittenwalde (Dahme-Spreewald) auf jeden Fall mehr Wissen – vor allem im kaufmännischen Bereich – aneignen. „Ich bin jetzt 40 Jahre alt – in fünf Jahren muss ich da nicht mehr mit dem Kurs anfangen“, erklärt Uwe Blum. Er will den Betriebswirt jetzt packen.

Bei dieser Qualifikation werden die Meister mit Fragen der Unternehmensführung vertraut gemacht. „Sie können mit diesem Wissen Betriebsabläufe optimieren und Unternehmensstrategien sowie Marketingkonzepte entwickeln“, sagt Tilo Jänsch, Geschäftsführer des Zentrums für Gewerbeförderung der Handwerkskammer Potsdam. Wichtig sei auch der Unterricht in Sachen Personalmanagement. „Gute Leute zu finden, ist schon schwer“, sagt Jänsch, „aber sie zu halten, ist noch schwerer“. In Götz wird vermittelt, wie das geht. Derzeit drücken hier 20 Teilnehmer die Schulbank für den „Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung“. Das sei eine konstant hohe Teilnehmerzahl, so Jänsch. Vor Jahresfrist wurde diese Weiterbildung auf einen bundesweit einheitlichen Standard gehoben. Damit werde eine Vergleichbarkeit der Bildung erreicht, sagt der Experte der Handwerkskammer. Nicht unwichtig für ein Premiumprodukt wie es der Betriebswirt des Handwerks ist. Der Titel ist einem Hochschulabschluss gleichgestellt.

Uwe Blum, der bei der Servicegesellschaft der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen beschäftigt ist, hat vor dem Kurs lange Gespräche mit seiner Familie geführt: Wieder gehen viele Wochenenden für den Beruf drauf. Aber seine Familie unterstützt ihn dabei, im Job weiterzukommen. Schließlich ist das Installateur- und Heizungsbaugewerbe sein Traumberuf. „Wenn Sie in ein Haus reinkommen und dann eine fertige Heizungsanlage übergeben können – das ist doch ein schönes Gefühl, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen“, sagt der Meister.

Von Ute Sommer

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