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Westernoptik folgt den Mühen

Meister des Handwerks 2015 Westernoptik folgt den Mühen

Der Weg von Bastian Owczarzak zum Metallbauermeister war zwar nicht ganz gradlinig, aber er hat sich nicht beirren lassen, ihn zu gehen. Die zusätzliche Qualifikation verschafft ihm mehr Bildung, das nötige Maß persönlicher Unabhängigkeit und eröffnet neue Möglichkeiten für das Unternehmen.

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Bastian Owczarzak ist der beste Metallbauer des Jahrgangs 2015.

Quelle: J. Stähle

Gülitz-Reetz. Ein wenig mag sich Bastian Owczarzak in den Details wiederfinden, mit denen er sein Meisterstück als Metallbauer versehen hat. In Wildwestoptik ist der US-amerikanische Steakgrill gehalten, den der Prignitzer aus Gülitz-Reetz gebaut hat. Ein Sheriffstern ziert die Front. Auf einer anderen Seite hat der 23-Jährige einen großen Stierkopf ausgelasert und mit Messing beschichtet. Für die passende Optik flammte er den Grill noch ab.

Owczarzak, der gelernter Kfz-Mechaniker ist, will bei seiner Qualifikation offenbar nichts anbrennen lassen: „Stillstand ist Rückstand, war schon immer mein Motto.“ Er hat den besten Abschluss der Metallbauermeister gemacht. Der Weg zum Meisterbrief habe ihm „viel Bildung und Wissen“ eingebracht. Nicht zuletzt schaffe die Qualifikation „Unabhängigkeit“ und sei gut zu gebrauchen für die Selbstständigkeit. Gemeinsam mit seinem Vater führt er ein Unternehmen für Stahl- und Hallenbau-Montage in Gülitz-Reetz. In dem Zehn-Mitarbeiter-Unternehmen könne er nun auch daran denken, künftig vielleicht auszubilden.

Zunächst hatte sich Owczarzak nach der Schule mehr für Motorräder und Autos interessiert. Zumal der Bruder Kfz-Mechaniker ist und das gemeinsame Schrauben Freude bereitet hat. Doch dann ging er doch in den Metallbau. Weil er nach der Kfz-Ausbildung viel im Betrieb des Vaters gearbeitet hat, wurde die Vorbildung als Basis für die Meisterausbildung im Metallbau anerkannt.

Zum Teil habe er die Meister-Schule schon als ein wenig stressig empfunden, gesteht der Prignitzer. Viel Stoff in begrenzter Zeit halt. Grundsätzlich würde er dazu raten, möglichst die Vollzeit-Variante der Qualifikation zu machen, die natürlich mehr Konzentration zulasse. Er selbst habe sich als Monteur in der Firma ausklinken und sich auf organisatorische Arbeiten begrenzen können, erinnert sich Owczarzak.

Im Teilzeit-Modell gibt es die Möglichkeit zur Abend- und Wochenendschulung sowie zu schichtbegleitenden Lösungen. Fördermöglichkeiten, wie etwa das Meister-BAföG, helfen dabei, die Finanzierung abzusichern. Owczarzak rät auf jeden Fall dazu, sich umfassend zu informieren und die verschiedenen Modelle der Unterstützung einzukalkulieren.

Von Gerald Dietz

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