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Zur Meisterfeier 2016

Handwerkskammer Potsdam Zur Meisterfeier 2016

Grußwort von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke aus Anlass der Meisterfeier der Handwerkskammer Potsdam 2016.

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Quelle: Handwerkskammer Potsdam

Liebe Leserinnen und Leser, 

„Hochkonjunktur“, „Rekordkurs“, „Wachstumsmotor“ – das sind in diesen Monaten die Begriffe, mit denen die Entwicklung im märkischen Handwerk beschrieben wird. Und tatsächlich: Die Zahlen sprechen für sich. Mit inzwischen gut 39.500 Betrieben und über 160.000 Beschäftigten ist das Brandenburger Handwerk eine mächtige Säule der Wirtschaft unseres Landes. Die aktuellen Herbstumfragen zeigen, dass die Auslastung der Betriebe, je nach Gewerk und Region, gut bis sehr gut ist. Die Auftragslage ist nicht nur kurzfristig, sondern über Wochen im Voraus gesichert. Der Gesamtumsatz des Handwerks ist im vergangenen Jahr von 13 auf 13,5 Milliarden Euro gestiegen.

Das alles zeigt: Handwerk hat immer noch goldenen Boden. Für die Politik und die Kammern bedeutet das aber nicht, sich zufrieden zurückzulehnen. Auch die Probleme können und müssen benannt werden. Stichworte sind hier die Suche nach geeigneten Auszubildenden, die Besetzung freier Stellen mit Facharbeiterinnen und Facharbeitern oder die Planung der Unternehmensnachfolge. 

Die Antworten, die bislang gefunden wurden, heißen „Bündnis für gute Arbeit“, in dem sich die Partner zusammengeschlossen haben, um den Erfordernissen des modernen Arbeitsmarktes zu begegnen. Sie heißen „assistierte Ausbildung“, die es Lehrbetrieben gestattet, Unterstützung bei der Integration sozial benachteiligter Jugendlicher oder auch von Flüchtlingen zu beantragen, und sie heißen „Verbundausbildung“, bei der sich bereits 120 Brandenburger Betriebe in großen und kleinen Ausbildungsnetzwerken zusammengeschlossen haben. Und die Landesregierung hat die „Meistergründungsprämie“ wieder eingeführt. Der Trend zeigt, dass Existenzgründer und Unternehmensnachfolger zusätzlich einstellen, ausbilden oder auch beides wollen. 

Am 19. November übergab die Handwerkskammer Potsdam feierlich die Zeugnisse an 190 Meister und  Meisterinnen in 15 Gewerken. Wir Brandenburgerinnen und Brandenburger können uns über neue Zukunftsgestalter freuen. Dank ihrer Arbeit, ihrer Begabung und ihrer Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, bleibt das Brandenburger Handwerk gut aufgestellt - eine starke Säule des Wirtschaftsstandortes Berlin-Brandenburg. Meinen herzlichen Glückwunsch den neuen Meisterinnen und Meistern!

Ihr 

Dr. Dietmar Woidke
Ministerpräsident des Landes Brandenburg

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