Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Deine Tierwelt Nicht immer bemerken Halter Epilepsie beim Hund
Mehr Deine Tierwelt Nicht immer bemerken Halter Epilepsie beim Hund
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:17 13.07.2018
Vermuten Halter bei ihrem Hund Epilepsie, sollten sie sich möglichst schnell in einer Tierklink Rat holen. Quelle: Daniel Naupold/Symbolbild
Anzeige
Frankfurt/Main

Auch Tiere können unter Epilepsie leiden. Sie zählt sogar zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems bei Hunden. Haltern fallen die Symptome nicht immer auf, etwa wenn die Anfälle nur einzelne Körperstellen betreffen.

Meist zucken die Lefzen oder einzelne Muskeln. Häufiger sind aber generalisierte Anfälle, die sich über den ganzen Körper ausbreiten, erläutert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte.

Normalerweise kündigt sich ein Anfall durch leicht verändertes Verhalten an: Die Hunde sind unruhig, speicheln und bellen mehr. Der eigentliche Anfall beginnt dann sehr plötzlich mit einer Versteifung der Muskulatur. Die Hunde fallen mit ausgestreckten Beinen um und verlieren das Bewusstsein. Halter können in diesem Moment nichts tun. Meist ist nach zwei Minuten alles vorbei. Nach dem Anfall sind die meisten Tiere in der Regel erschöpft und benommen, manche kämpfen noch Stunden später mit neurologischen Ausfällen.

Besonders schlimm leiden Hunde, die mehrere Anfälle innerhalb eines Tages haben: Hier kann es zu bleibenden Hirnschäden kommen. Diese Hunde sollten Halter sofort in die Tierklinik bringen.

Der Tierarzt kann Epilepsie im Ausschlussverfahren feststellen. Durch MRT oder CT kann er überprüfen, ob eventuell ein Hirntumor für die Epilepsie verantwortlich ist. Möglich ist aber auch eine genetisch bedingte Epilepsie. Nachgewiesen werden konnte sie zum Beispiel bei der Rasse Rhodesian Ridgeback. Genetische Epilepsien sind nicht heilbar. Mit Medikamenten kann man aber versuchen, die Anfälle zu kontrollieren und abzuschwächen. Bei optimaler Therapie können die meisten Hunde genauso alt werden wie gesunde Artgenossen.

dpa

Mehr Sicherheit mit dem Vierbeiner auf Reisen erhalten Haustierbesitzer durch eine Kennzeichnung und Registrierung. Ein entlaufenes Tier kann auf diese Weise schnell zugeordnet werden.

12.07.2018

Kommt eine zweite Katze ins Haus, kann es unter Umständen Ärger mit dem bereits dort lebenden Stubentiger geben. Doch wie kann man Zankereien unter den Tieren vermeiden?

11.07.2018

Rasenmähen ist mühselig. Kein Wunder also, dass immer mehr Gartenbesitzer sich einen automatischen Mähroboter zulegen. Lässt man das Gerät jedoch nachts unbeaufsichtig in Betrieb, kann es zu einer tödlichen Gefahr für Igel und andere Tiere werden.

09.07.2018
Anzeige