Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Familie Pflegebedürftigen bei Mundpflege helfen
Mehr Familie Pflegebedürftigen bei Mundpflege helfen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:48 15.03.2018
Auch bei der Zahnreinigung sollten Pflegebedürftige so viel wie möglich selbst machen. Doch Angehörige können ihnen diese Aufgabe erleichtern. Quelle: Daniel Karmann
Anzeige
Berlin

Ist ein Angehöriger nicht mehr in der Lage, sich allein um seine Mundgesundheit zu kümmern, kann ihn ein Familienmitglied unterstützen. Dabei sollte der Pflegende auf die Bedürfnisse und Wünsche des Pflegebedürftigen eingehen und beispielsweise nach der Lieblingszahnpasta fragen.

Es ist zudem wichtig, den Pflegebedürftigen so viel wie möglich selbst machen zu lassen, um die Selbstständigkeit zu erhalten. Dazu rät das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in dem Ratgeber "

Mundpflege - Praxistipps für den Pflegealltag".

Damit noch vieles selbst gelingt, gibt es Hilfsmittel: Ein Griff, der die Zahnbürste verstärkt oder verlängert, erleichtert das Halten der Bürste. Zahnbürsten mit zwei oder sogar drei Bürsten reinigen die Zähne gleichzeitig innen, außen und auf den Kauflächen. Auch elektrische Zahnbürsten können die Zahnpflege erleichtert. Für Zahnprothesen gibt es spezielle Prothesen-Bürsten.

Wer die Mundpflege bei einem Pflegebedürftigen übernimmt, sollte Einweghandschuhe verwenden. Eine Zahnbürste mit weichen Borsten verringert das Verletzungsrisiko. Um auch zwischen die Zähne zu gelangen, hilft eine besonders schmale Zahnzwischenraum-Bürste.

Die Pflege der Zähne ist auch im hohen Alter sehr wichtig. Denn sonst können Schmerzen, Infektionen, Probleme beim Kauen oder Schlucken entstehen und schließlich zu einer Mangelernährung führen, sagt Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

dpa

Morgens ins Büro, nachmittags um die Kinder kümmern, abends den Haushalt erledigen - so sieht der Alltag vieler Mütter aus. Zeit zur Erholung bleibt da selten. Ein Burn-out scheint vorprogrammiert. Wer überlastet ist, sollte sich rechtzeitig Hilfe suchen.

15.03.2018
Familie MAZ-Serie Teil 4 - Himmel, diese Listen!

Was darf ich jetzt nicht mehr essen, was muss ich vor der Entbindung erledigen, was braucht mein Baby nach der Geburt? In der Schwangerschaft begegnen sie einem an jeder Ecke: Listen! MAZ-Autorin Saskia Kirf wirft einen kritischen Blick auf den Nutzen dieser Planungshilfen.

14.03.2018

Viele mobile Spiele sind verführerisch: Kinder werden durch kostenlose Angebote angelockt, sollen sich dann aber Vorteile erkaufen. Dieses Verkaufsystem fördert Suchtverhalten.

14.03.2018
Anzeige