Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Familie Wegen zu vieler Aufgaben droht Müttern Burn-out
Mehr Familie Wegen zu vieler Aufgaben droht Müttern Burn-out
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:48 15.03.2018
Fühlen sich Mütter ausgebrannt, sollten sie sich frühzeitig an eine Vertrauensperson wenden. Im Zweifelsfall ist professionelle Hilfe erforderlich. Quelle: Patrick Pleul
Anzeige
Hamburg

Mütter übernehmen im Alltag oft mehrere Rollen: Sie sind verantwortlich fürs Kind, gleichzeitig Partnerin und berufstätige Frau. In der Folge fühlen sich viele ausgebrannt.

Typisch für einen Burn-out sind körperliche Beschwerden wie Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder Schlafstörungen, erklärt Hans Hartmann in der Zeitschrift "Brigitte Mom" (Ausgabe 1/2018). Er ist Psychiater und ärztlicher Leiter einer Mutter-Kind-Klinik in Plön. Seelisch machen sich die Symptome durch Ängste, Reizbarkeit, Ungeduld oder depressive Verstimmungen bemerkbar.

In einem ersten Schritt sollten Mütter das Gespräch mit vertrauten Personen wie dem Partner, der Freundin oder der Mutter suchen. Außerdem ist professionelle Hilfe wichtig - beim Hausarzt, Facharzt, Psychotherapeuten oder bei kommunalen Familien-Beratungsstellen. Ein Arzt kann dann individuell entscheiden, ob eine Krankschreibung nötig ist, eine psychotherapeutische Mitbehandlung oder eine Mutter-Kind-Kur.

dpa

Familie MAZ-Serie Teil 4 - Himmel, diese Listen!

Was darf ich jetzt nicht mehr essen, was muss ich vor der Entbindung erledigen, was braucht mein Baby nach der Geburt? In der Schwangerschaft begegnen sie einem an jeder Ecke: Listen! MAZ-Autorin Saskia Kirf wirft einen kritischen Blick auf den Nutzen dieser Planungshilfen.

14.03.2018

Viele mobile Spiele sind verführerisch: Kinder werden durch kostenlose Angebote angelockt, sollen sich dann aber Vorteile erkaufen. Dieses Verkaufsystem fördert Suchtverhalten.

14.03.2018

Oft wird von Schülern eine hohe Leistung erwartet. Die Folge ist: die Kinder leiden unter Stress. Das sehen auch viele Eltern so, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab.

13.03.2018
Anzeige