Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Familie Tablets in der Schule: Bildschirmzeit im Blick behalten
Mehr Familie Tablets in der Schule: Bildschirmzeit im Blick behalten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:11 04.12.2018
Handeln Eltern mit ihren Kindern eine maximale Zeit für die Nutzung von Smartphones und Co. aus, so müssen sie die Bildschirmzeit ihrer Kinder in der Schule dabei nicht mit einrechnen. Quelle: SCHAU HIN!
Berlin

Medien wie PCs, Tablets und Smartphones gehören in vielen Schulen mehr und mehr zum Lernalltag. Viele Eltern versuchen zugleich die Zeit, die ihre Kinder vor Bildschirmen verbringen, zu begrenzen. Wie geht das, wenn die Kinder auch in der Schule digitale Medien nutzen?

Die Initiative "Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht" empfiehlt für Schulkinder bis zehn Jahre nicht mehr als eine Stunde Bildschirmzeit am Stück und für ältere Kinder ein Wochenkontingent. "Die Mediennutzung in der Schule zählt da nicht mit rein", stellt die Medienpädagogin Kristin Langer von der Initiative klar. Die Bildschirmzeit in der Freizeit muss nicht mit derjenigen in der Schule konkurrieren.

Wird digital gestütztes Lernen gezielt eingesetzt, könne es Schüler motivieren und selbstständiges Lernen fördern. Trotzdem sollten Eltern im Blick behalten, wie viel Zeit ihre Töchter und Söhne insgesamt vor Bildschirmen verbringen. Das gelte vor allem, wenn sie Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Verspannungen zeigen.

Dann könnten Eltern zum Beispiel jeweils nachfragen, welche Fächer an dem Tag in der Schule auf dem Plan standen, empfiehlt Langer. "Hatte das Kind eine Doppelstunde Sport und danach Musik, kann man ihm vielleicht am Nachmittag mehr Zeit am Smartphone zugestehen als wenn es schon den ganzen Vormittag am Tablet verbracht hat."

Langer rät allerdings, dem Kind genau zu erklären, weshalb man als Elternteil wegen der Bildschirmnutzung besorgt ist. Dann gelte es die Bildschirmzeiten partnerschaftlich zu verhandeln. Ziel einer Limitierung von Mediennutzung müsse es immer sein, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, dies selbst zu kontrollieren.

dpa

Zeigen sich bei älteren Menschen Verhaltensänderungen, fällt es den eigenen Kindern meist besonders schnell auf. Doch wie spricht man das sensible Thema an, ohne dabei Gefühle zu verletzen?

03.12.2018

Sie kippeln mit dem Stuhl, laufen im Klassenraum umher oder stören den Unterricht. Vor allem kleinen Jungen fällt es anfangs schwer, einen Vormittag in der Schule durchzuhalten. Wird bei einigen deshalb fälschlicherweise ADHS festgestellt?

03.12.2018

In einer Familie kann es zu Hause mitunter laut und lebhaft sein. Bringt das Kind noch dazu regelmäßig seine Freunde mit, kann das die Nerven der Eltern stark strapazieren. Was können sie tun, um wieder mehr Ruhe und Entspannung in ihrer arbeitsfreien Zeit zu finden?

30.11.2018