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Finanzen Mieten statt Kaufen ist bei vielen Verbrauchern beliebt
Mehr Finanzen Mieten statt Kaufen ist bei vielen Verbrauchern beliebt
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16:10 22.02.2018
Share-Angebote wie Car2go kommen bei Verbrauchern gut an. Quelle: Bernd Weissbrod
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Düsseldorf

Ob Car2Go, Spotify oder AirBnB: Fast 40 Prozent der Deutschen haben im vergangenen Jahr Angebote der sogenannten Share Economy genutzt, bei der Mieten oder Teilen das Kaufen ersetzt. Das geht aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung PwC hervor.

Für 2018 rechnen die Experten mit einer weiter steigenden Nachfrage. Die Share Economy habe das "Potenzial, in vielen Bereichen Eigentum durch zeitweise Nutzung von Produkten und Services zu ersetzen", betonte PwC-Experte Nikolas Beutin. Auch in Deutschland sei das Teilen von Unterkünften, Musik, Autos, Maschinen und Dienstleistungen bereits zu einem unverzichtbaren Teil des digitalen Lebensstils vieler Menschen geworden. PwC schätzt den Umsatz damit allein in Deutschland auf weit über 20 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr könnte er Beutin zufolge rund 24 Milliarden Euro erreichen.

PwC befragte für seine Studie in Deutschland 2000 Personen. Am häufigsten genutzt wurden der Umfrage zufolge Mietangebote im Medien- und Unterhaltungsbereich - etwa in Form von Streaming-Diensten wie Spotify oder Soundcloud. Beliebt sind aber auch Übernachtungs- und Wohnangebote wie CouchSurfing oder AirBnB und Mobilitätsangebote wie Uber, Car2Go oder Fahrradmietangebote. Dabei geht der Trend laut PwC aber immer mehr hin zu professionellen Anbietern.

Genutzt werden die Angebote der Share Economy der Umfrage zufolge vor allem von Verbrauchern mit höherem Bildungsniveau im Alter zwischen 18 und 39 Jahren. Der Hauptvorteil liegt in ihren Augen in einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu herkömmlichen Angeboten. Doch auch der Umweltschutz durch die Ressourcenschonung spielt eine wichtige Rolle. Sorgen bereiten allerdings vielen Verbrauchern Unklarheiten bezüglich der Haftung bei Schäden und anderen Problemen sowie mögliche Qualitätsmängel.

dpa

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