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Mobil-Bezahldienst SumUp lockt American Express und Groupon an

Telekommunikation Mobil-Bezahldienst SumUp lockt American Express und Groupon an

Der Berliner Mobil-Bezahldienst SumUp hat mit American Express und Groupon zwei namhafte Investoren aus den USA gewonnen. Der Kreditkarten-Spezialist und die Rabattgutschein-Website beteiligen sich an der zweiten Finanzierungsrunde des Unternehmens, die insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag eingebracht hat.

Berlin. t.

Die genaue Summe sowie die Bewertung zum Einstieg von American Express und Groupon nennt SumUp nicht. Das frische Geld soll unter anderem für die internationale Expansion eingesetzt werden, sagte Mitgründer Stefan Jeschonnek der dpa am Dienstag.

SumUp bietet derzeit wie mehrere andere Konkurrenten Einsteck-Module für Smartphones und Tablets an, mit denen Händler Kartenzahlungen annehmen können.

In diesem Jahr soll aber auch das System SumUp Pay an den Start gehen, bei dem der Bezahlprozess weitgehend in den Hintergrund rückt: Die Vision ist, dass das Smartphone in der Tasche bleiben kann und direkt mit dem Kassensystem kommuniziert.

American Express bringe als Partner internationale Reichweite und Expertise bei Kartensystemen mit, erläuterte Jeschonnek. "Und Groupon hat in kürzester Zeit ein einzigartiges weltweites Händler-Netzwerk aufgebaut.

Das ist eine Erfahrung, von der wir profitieren wollen - und können dabei eventuell auch einige Fehler vermeiden, die wir im Alleingang vielleicht gemacht hätten." Die beiden neuen Investoren hätten kein Mitspracherecht bei Geschäftsentscheidungen, stünden aber bei Bedarf mit Rat zur Seite.

SumUp ist neben Deutschland bereits in mehreren westeuropäischen Ländern aktiv und brachte seine Kartenleser vergangene Woche nach Russland. in diesem Jahr seien weitere Ankündigungen außerhalb Europas geplant, sagte Jeschonnek. Wachstum habe derzeit Priorität vor schwarzen Zahlen: "Wir haben auf Jahre genug Kapital, um unser Geschäft weiterzuentwickeln."

Die bisherigen Investoren zogen bei der zweiten Finanzierungsrunde mit, wie Jeschonnek betonte. Im ersten Durchgang im Sommer 2012 hatte SumUp ebenfalls einen zweistelligen Millionenbetrag von den Beteiligungsgesellschaften b-to-v Partners, Shortcut Ventures und Tengelmann Ventures sowie dem Investor Klaus Hommels bekommen. Nach Informationen des Blogs "Techcrunch" handelte es sich damals um über 20 Millionen Dollar.

dpa

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