Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Aktuelles Allergiker sollten bei der Jobwahl Haut-Belastung bedenken
Mehr Studium & Beruf Aktuelles Allergiker sollten bei der Jobwahl Haut-Belastung bedenken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:57 27.09.2018
Manche Backmittel können die Haut reizen. Allergiker sollten das bedenken, bevor sie sich für den Bäcker-Beruf entscheiden. Quelle: Lino Mirgeler
Bonn

Manche Jobs bedeuten für die Haut viel Stress. Das sollten junge Menschen mit Allergien oder Neurodermitis bei der Wahl ihres Berufs im Hinterkopf haben. Darauf weist die

Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) hin.

Manche Berufe bergen demnach ein erhöhtes Risiko für entzündliche Hauterkrankungen. Dazu zählen den Experten zufolge unter anderem Friseur, Fliesenleger, Maler, Maurer, Konditor und Florist sowie Jobs im Gesundheitsbereich oder Metallgewerbe.

Das chronische Handekzem sei eine verbreitete Erkrankung unter Erwerbstätigen. Die Ursache liege in der Regel in einer wiederholten Schädigung der Hautbarriere. Sie leidet zum Beispiel durch Druck und Abrieb bei handwerklichen Tätigkeiten. Oder durch dauerhafte feuchte Umgebung, etwa beim längeren Tragen von Schutzhandschuhen. Aber auch häufiger Kontakt mit Wasser, Löse- und Reinigungsmitteln ist eine Belastung für die Hautbarriere, erklären die Fachleute.

Junge Allergiker können dennoch auch Jobs mit erhöhtem Risiko auswählen. Sie sollten dann aber besonderen Wert auf Hautschutz legen. Baumwollinnenhandschuhe beugen beispielsweise dem Schwitzen vor. Feuchtarbeiten werden mit anderen Tätigkeiten abgewechselt. Wenn es möglich ist, sollten Beschäftigte nach Absprache mit dem Arbeitgeber hautgefährdende gegen hautschonende Stoffe austauschen. Schmuck und Ringe werden lieber abgelegt. Die Hände waschen sie mit pH-neutraler Seife und trocknen sie danach gründlich ab.

Je nach Branche haben die Berufsgenossenschaften laut DHA auch passende Pläne mit Empfehlungen dazu, wie sich Hygiene und Hautschutz im Betrieb umsetzen lassen.

dpa

Dass es zwischen Kollegen funkt, ist nicht ungewöhnlich. Auch Verheiratete halten sich am Arbeitsplatz nicht immer zurück. Je mehr Kollegen zur Auswahl stehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Ehe in die Brüche geht, sagen Forscher aus Schweden.

26.09.2018

Alle reden von lebenslangem Lernen. Dafür ist Weiterbildung wichtig. Von ihnen könnten vor allem Geringqualifizierte und Einkommensarme profitieren. Aber gerade sie nehmen selten teil.

25.09.2018

Angeschrien, herabgewürdigt, ignoriert: Wenn Chefs Mitarbeiter mobben, spricht man von Bossing. Wer sich nicht rechtzeitig Hilfe holt, dem droht der psychische Kollaps. Rechtlich ist das Thema kaum zu greifen. Im Zweifel bleibt nur eine radikale Maßnahme.

21.09.2018