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15. Februar startet Prozess gegen Angeklagte

Prozess gegen IS-Unterstützer 15. Februar startet Prozess gegen Angeklagte

Die vier Männer sollen sich in der mittlerweile verbotenen Moschee Fussilet 33 kennengelernt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor. Sie sollen sich auch im Umgang mit Waffen und Sprengstoff geschult haben lassen.

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Die Angeklagten müssen sich vor Gericht verantworten (Symbolbild).

Quelle: dpa

Berlin. Vor dem Berliner Kammergericht beginnt am 15. Februar der Prozess gegen vier mutmaßliche Unterstützer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Die Angeklagten sollen sich laut Anklage in der inzwischen verbotenen Berliner Moschee Fussilet 33 kennengelernt und radikalisiert haben. Das teilte eine Gerichtssprecherin am Dienstag mit.

Selbe Moschee, die Amri besuchte

Auch der Attentäter vom Breitscheidplatz, Anis Amri, besuchte die Moschee regelmäßig. Bei dem Anschlag mit einem Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche im Dezember 2016 wurden zwölf Menschen getötet.

Die Generalstaatsanwaltschaft wirft den Männern im Alter zwischen 22 und 46 Jahren Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland sowie die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Ein Deutsch-Marokkaner, zwei Türken und ein Deutscher sollen demnach mit zwei gesondert verfolgten Männern Ende 2016 ihre Ausreise nach Syrien vorbereitet haben, um dort den IS als Kämpfer zu unterstützen. Laut Anklage wollten sie sich im Umgang mit Waffen und Sprengstoff schulen lassen.

Gedankengut haben sie beibehalten

Zwei der Angeklagten sollen mit Darlehen hochwertige Handys erworben und weiterverkauft haben, um die Ausreise zu finanzieren. Anfang Dezember seien die Angeklagten in Richtung Naher Osten aufgebrochen. Zwei von ihnen seien bereits in Italien und Kroatien von der dortigen Polizei aufgegriffen und nach Deutschland zurückgeschickt worden. Daraufhin hätten auch die beiden anderen ihre Heimreise angetreten. Ihr radikal-islamistisches Gedankengut und die Bereitschaft zum Märtyrertum hätten sie aber nicht aufgegeben, hieß es.

Von MAZonline

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