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Berlin 295 sexuelle Beleidigungen in Bussen und Bahnen
Nachrichten Berlin 295 sexuelle Beleidigungen in Bussen und Bahnen
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14:06 21.02.2018
In Bussen und Bahnen werden häufig Frauen beleidigt. Quelle: dpa
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Berlin

In den Berliner U-Bahnen, S-Bahnen und Bussen sind im vergangenen Jahr 295 sexuelle Beleidigungen, Belästigungen und Übergriffe erfasst worden. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine AfD-Anfrage hervor. Die Opfer dieser Sexualdelikte sind in der Mehrzahl Frauen. Die meisten Taten (128) wurden in der U-Bahn registriert. Es folgten S-Bahn (110), Bus (44) und Straßenbahn (13).

NIcht vergleichbar

Mit den deutlich niedrigeren Zahlen der Vorjahre lässt sich die Statistik von 2017 wegen einer Gesetzesänderung nicht vergleichen. Der neu eingeführte Erfassungsgrund „sexuelle Belästigung“ hieß früher „Beleidigung auf sexueller Grundlage“ und fiel nicht unter das Sexualstrafrecht.

Knapp 100 gelten aus aufgeklärt

98 Beleidigungen und sexuelle Übergriffe wurden als aufgeklärt registriert, weil die Polizei mutmaßliche Täter fasste. Bei 26 Taten hatten die Verdächtigen die deutsche Staatsangehörigkeit, bei 72 Taten einen ausländischen Pass. Die meisten Verdächtigen kamen aus Rumänien, Polen, Afghanistan, Bulgarien, der Türkei und arabischen Staaten. Bei der Statistik muss aber beachtet werden, dass nach Erfahrungen der Polizei Opfer bestimmte Delikte häufiger anzeigen, wenn der mutmaßliche Täter Ausländer ist oder fremd aussieht, als wenn er wirkt wie ein Einheimischer.

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