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Berlin Heidekrautbahn fährt bald wieder weiter
Nachrichten Berlin Heidekrautbahn fährt bald wieder weiter
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18:07 10.01.2019
Die Heidekrautbahn wird ausgebaut. Hier ein Zug am Bahnsteig des modernisierten Bahnhofs Werneuchen (Barnim). Quelle: Jörg Carstensen/dpa
Berlin/Basdorf

Gute Nachricht für Pendler zwischen dem Norden Berlins und den angrenzenden märkischen Landkreisen: Die Heidekrautbahn soll über ihre Stammstrecke zwischen Berlin-Wilhelmsruh und Basdorf (Barnim) hinaus wieder belebt werden. Die Länder Berlin und Brandenburg schlossen dazu am Donnerstag mit der Niederbarnimer Eisenbahn-Aktiengesellschaft (NEB) eine entsprechende Planungsvereinbarung ab.

Kurze Reisezeiten bis Berlin-Gesundbrunnen

Ziel des gemeinsamen Projektes i20130 sei es, die Stammstrecke der Heidekrautbahn für den Personenverkehr zu reaktivieren, die Verbindung über Schönerlinde (Barnim) beizubehalten und eine attraktive Verbindung mit kurzen Reisezeiten zum Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen und bis zum Wandlitzer Ortsteil Klosterfelde zu schaffen. Die Züge der Niederbarnimer Eisenbahnsollen dort mit 80 Kilometer pro Stunde fahren.

Neue Bahnhöfe und Haltepunkte sind in Berlin-Wilhelmsruh, PankowPark, am Wilhelmsruher Damm, in Blankenfelde, Schildow, Schildow Nord, Mühlenbeck und Schönwalde West geplant. Die Verbindung über Schönerlinde soll weiterhin einen Halbstundentakt ermöglichen. Auf den übrigen Streckenabschnitten soll zumindest ein Stundentakt möglich werden. In Wilhelmsruh können Fahrgäste dann in die S-Bahn-Linien 1 und 26 umsteigen.

Baukosten müssen noch ermittelt werden

Nach ersten grundlegenden Abstimmungen zwischen den Projektbeteiligten im i2030-Teilprojekt Nordbahn/Heidekrautbahn können nun die Detailplanungen zum Ausbau der Infrastruktur aufgenommen werden. Auf Basis der bereits bestehenden Anlagen werden die konkreten Ausbauerfordernisse und deren Investitionskosten ermittelt. Die Ergebnisse sind dann Grundlage für die abschließende Entscheidung zur Finanzierung und Umsetzung des Bahnprojektes.

Die vereinbarten Planungsleistungen kosten nach Angaben der Vertragspartner rund 760 000 Euro und werden von den Ländern Berlin und Brandenburg getragen. Vertragspartner ist die Niederbarnimer Eisenbahn AG als Eigentümerin der bestehenden Anlagen der Heidekrautbahn. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg betreut das Teilprojekt Nordbahn/Heidekrautbahn federführend.

Von MAZonline

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