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„Burglind“ ist eine Berlinerin

Wetter-Patenschaft „Burglind“ ist eine Berlinerin

Sturmtief „Burglind“, das heute den Westen und Süden Deutschlands in Atem hält, verdankt seinen Namen einer Berlinerin. Sie habe sich die Wetter-Patenschaft selbst geschenkt, sagt die Mitarbeiterin des Instituts für Meteorologie der Freien Universität (FU) Berlin.

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Das Brandenburger Tor ist am 03.01.2018 in Berlin hinter einer mit Regentropfen bedeckten Glasscheibe zu sehen. Wegen des Tiefs „Burglind“ drohen in vielen Teilen Deutschlands orkanartige Böen.

Quelle: dpa

Berlin. Sturmtief „Burglind“ verdankt seinen Namen einer Berlinerin. Sie habe sich die Wetterpatenschaft für das zweite Tiefdruckgebiet dieses Jahres selbst geschenkt, sagte eine Mitarbeiterin des Instituts für Meteorologie der Freien Universität (FU) Berlin am Mittwoch. Mit dem Erwerb einer Patenschaft habe die Frau auch die Wetter- und Klimabeobachtung von Studenten an der international meldenden Wetterstation in Berlin-Dahlem unterstützen wollen.

Das Institut der FU vergibt seit 1954 Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen. In diesem Jahr bekommen die Tiefs weibliche Namen, die Hochs männliche. Begonnen wird am Jahresanfang immer mit „A“. Dann geht es in alphabetischer Reihenfolge weiter. „Burglind“ ist bereits das Tief „Alja“ vorausgegangen. Das erste Hoch des Jahres wird „Adam“ heißen.

299 Euro für ein Hochdruckgebiet

Patenschaften für Hochdruckgebiete kosten den Angaben nach 299 Euro, bei den Tiefdruckgebieten sind es 199 Euro. In diesem Jahr werden noch Namensgeber für Tiefdruckgebiete mit den Anfangsbuchstaben „Q“ und „X“ gesucht. Bei den Hochdruckgebieten sind noch Patenschaften mit den Anfangsbuchstaben „Q“, „X“, „Y“ und „Z“ zu haben.

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Das Tief „Burglind“ bringt Deutschland im Januar Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometern, heftige Regenfällen und Gewitter. Im Westen wurden zahlreiche Straßen überschwemmt, umgestürzte Bäume behinderten den Straßen- und Zugverkehr.

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„Burglind“ traf am Mittwoch mit Wucht auf mehrere Bundesländer. Umgestürzte Bäume und heftiger Regen behinderten etwa in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern den Verkehr.

Von Sarah Lena Grahn

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