Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Berlin Erstochene Keira wird am 7. April beigesetzt
Nachrichten Berlin Erstochene Keira wird am 7. April beigesetzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:07 29.03.2018
12.03.2018: Blumen, Kerzen und Gedenkschreiben haben Menschen am Eingang zur Eisschnelllaufhalle an der Berliner Konrad-Wolf-Straße zum Gedenken an die ermordete 14 Jahre alte Schülerin abgelegt. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Einen Monat nach ihrem gewaltsamen Tod wird die 14 Jahre alte Keira am 7. April in Berlin beigesetzt. Das teilte die Mutter der Schülerin am Donnerstag mit. Sie bat darum, dass zu der Trauerfeier in Alt-Hohenschönhausen nur die Menschen kommen sollten, die ihre Tochter gekannt haben. Alle anderen könnten zu einem späteren Zeitpunkt am Grab auf dem evangelischen Friedhof Abschied nehmen.

Zugleich teilte die Mutter mit, die große Anteilnahme habe sie überwältigt und ihr Kraft und das Gefühl gegeben, mit der Trauer nicht allein zu sein.

15-jähriger Mitschüler hat die Tat gestanden

Ein 15 Jahre alter, deutscher Mitschüler hatte gestanden, das Mädchen in seiner Wohnung am 7. März in Alt-Hohenschönhausen erstochen zu haben. Die Tat hatte Entsetzen ausgelöst und Berlin erschüttert. Der Jugendliche war einige Tage später in der Wohnung seiner Eltern festgenommen worden.

Keira war Berliner Meisterin im Eisschnelllauf

Die Eisschnellläuferin, die beim TSC trainierte, war mit mehreren Messerstichen in ihrer Wohnung attackiert worden, einer davon traf laut Staatsanwaltschaft direkt ins Herz. Keira war zuletzt im Januar in ihrer Altersklasse Berliner Meisterin über 1500 Meter geworden. Auch ihr Verein zeigte sich bestürzt über den Tod der Sportlerin.

Die Mutter von Keira bedankte sich laut Mitteilung ausdrücklich bei der 3. Mordkommission für deren umsichtiges Verhalten. Die Schule, in der sich Keira gut aufgehoben fühlte, habe ihre Mitschüler aufgefangen.

Mutmaßlicher Täter sitzt in U-Haft

Der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn war ein Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Dass ein so junger Verdächtiger in U-Haft kommt, ist eher selten. Begründet wurde dies mit Verdunkelungsgefahr.

Lesen Sie auch:

Fall Keira: Pegida-Gründer Bachmann stellt Unschuldigen an den Pranger

Von Jutta Schütz

Das Elend und die Not unter den Obdachlosen, die in Berlin ihre Tage und Nächte verbringen wird immer größer. Die Berliner Kältehilfe hat am Donnerstag Bilanz gezogen. Auch mehr Rollstuhlfahrer sind unter den Hilfesuchenden.

29.03.2018

In Brandenburg und Berlin sind im März

29.03.2018

Wieder wurde die Polizei wegen eines verdächtigen Päckchens auf den Plan gerufen. Diesmal zur Berliner Handwerkskammer. Eine Mitarbeiterin wollte den Karton öffnen und entdeckte die Drähte. Daraufhin alarmierte sie die Beamten.

29.03.2018
Anzeige