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Berlin Filmemacher fordern Neuausrichtung der Berlinale
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16:28 24.11.2017
Die Eröffnung der 67. Berlinale am Potsdamer Platz. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild
Berlin

Im Februar 2018 startet die 68. Berlinale in der Hauptstadt. Die internationalen Filmfestspiele stehen jedoch vor einer Revolution. 79 Regisseurinnen und Regisseure fordern einen Neuanfang der Berlinale. In einer Erklärung, die Freitag auf „Spiegel Online“ veröffentlicht wurde, verlangen die führenden Filmemacher „das Festival programmatisch zu erneuern und zu entschlacken“.

Vertrag von Leiter Kosslick läuft aus

Zu den namhaften Unterzeichnern gehören Maren Ade, Fatih Akin, Doris Dörrie, Andreas Dresen, Dominik Graf, Barbara Klemm, Caroline Link, Christian Petzold, Rosa von Praunheim, Edgar Reitz, Volker Schlöndorff, Hans-Christian Schmid, Margarethe von Trotta und Simon Verhoeven. Der Juryvorsitzende der kommenden Berlinale, Tom Tykwer, unterzeichnete hingegen nicht.

Der Regisseur Fatih Akin (r.) und Schauspielerin Diane Kruger (l.) präsentieren momentan den Film „Aus dem Nichts“. Akin gehört zu den Unterzeichnern der Neuausrichtung des Filmfestivals. Quelle: dpa

Die Frage nach der künftigen Leitung des Filmfestivals, welches neben Cannes und Venedig zu den weltweit wichtigsten zählt, eröffnet Räume für die Erklärung. Der Vertrag von Dieter Kosslick, der die Berlinale seit 2001 leitet läuft 2019 aus. An der Filmauswahl des 69-Jährigen für den offiziellen Wettbewerb um den Goldenen und Silbernen Bären hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik gegeben.

Festival soll grundlegend neu ausgerichtet werden

Die Kulturstaatsministerin Minoka Grütters (CDU) ist für eine Neubesetzung verantwortlich. Die Filmemacher dagegen schlagen vor, eine internationale Findungskommission einzusetzen, die zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern besteht. Diese Kommission sollte außerdem über die grundlegende Ausrichtung des Festivals nachdenken. Ziel müsse es sein, „eine herausragende kuratorische Persönlichkeit zu finden, die für das Kino brennt, weltweit bestens vernetzt und in der Lage ist, das Festival auf Augenhöhe mit Cannes und Venedig in die Zukunft zu führen“.

Zusätzlich wünschen sich die Regisseure „ein transparentes Verfahren und einen Neuanfang.“ Viele der Filmemacher haben in den vergangenen Jahren selbst ihre Filme auf der Berlinale gezeigt. Regisseure wie Fathi Akin, Christian Petzold und Maren Ade zählen zu den Bären-Gewinnern.

Von MAZonline

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