Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Freigelassener Gefährder: GdP will Abschiebehaft

Sicherheit Freigelassener Gefährder: GdP will Abschiebehaft

Er habe an der selbe Brücke Drogen verkauft, wie der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Berliner Polizei den schon festgenommenen Mann aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Voriger Artikel
15. Februar startet Prozess gegen Angeklagte
Nächster Artikel
Auto überschlägt sich auf der A113

Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Gefährder laufen lassen.

Quelle: Archiv,Symbolbild

Berlin. Nach einem Bericht über einen islamistischen Gefährder und Drogenhändler, den die Berliner Polizei wieder frei ließ, hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) konkrete Forderungen erhoben. „Wir brauchen in Berlin schnellstmöglich Abschiebehaft und Unterbindungsgewahrsam“, erklärte die GdP-Landesvorsitzende Kerstin Philipp am Mittwoch. „Gefährder zu sein ist leider kein Haftgrund. Bevor wir diesen Vorfall skandalisieren, sollten wir vielleicht erst einmal darüber nachdenken, welche Möglichkeiten der Rechtsstaat und unsere Haftkapazitäten bieten, um islamistische Terroristen und Gewalttäter von der Straße zu holen.“

Parallelen zu Amri

Nach einem Bericht der RBB-„Abendschau“ ließ die Berliner Polizei Mitte Dezember einen festgenommenen Gefährder und Drogenhändler wieder laufen. Er habe an der Warschauer Brücke in Friedrichshain Drogen verkauft, als ihn Zivilfahnder vorübergehend festgenommen hätten. An dem Ort habe früher auch der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri Drogen verkauft.

Wie Amri soll der Mann ein Tunesier sowie „ein abgelehnter und abgetauchter ehemaliger Asylbewerber mit zahllosen Scheinidentitäten“ sein. Die Kriminalpolizisten hätten demnach genau gewusst, wen sie vor sich gehabt hätten. Der Mann habe sich zuvor schon dreimal vor der Abschiebung gedrückt und sei untergetaucht. Die Polizei wollte sich am Mittwoch zu dem Fernsehbeitrag äußern.

Kritik aus der Politik

Der innenpolitische Sprecher der AfD, Karsten Woldeit, kritisierte die Polizei scharf. „Die Berliner Sicherheitsbehörden haben aus dem Anschlag vom Breitscheidplatz offensichtlich nicht das geringste gelernt.“ Stattdessen würden die Fehler aus den Ermittlungen gegen den späteren Attentäter Anis Amri wiederholt. Jeder einzelne Vorwurf gegen den Mann „würde in einem funktionierenden System zur umgehenden Ausweisung führen, aber in Berlin werden solche Leute wieder auf freien Fuß gesetzt und können umgehend in den Untergrund abtauchen“. Er erwarte vom Regierenden Bürgermeister und seinem Innensenator umgehende und umfassende Aufklärung.

Bei dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche am 19. Dezember 2016 hatte der Islamist Amri zwölf Menschen getötet, etwa 70 wurden verletzt.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Berlin
2cfa80d2-1702-11e8-b6f5-5af87fa64403
Schulbus kracht in Hauswand

Auf dem Weg zum Schwimmunterricht verunglücken in Dortmund 40 Kinder mit ihrem Schulbus – 19 Kinder werden verletzt.

DAX
Chart
DAX 12.383,00 -0,84%
TecDAX 2.578,50 -0,51%
EUR/USD 1,2274 -0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BÖRSE 107,40 +2,43%
LUFTHANSA 27,50 +1,40%
DT. BANK 13,50 +1,14%
RWE ST 16,06 -2,46%
MERCK 82,10 -1,70%
SIEMENS 110,74 -1,49%

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 229,25%
Commodity Capital AF 198,72%
UBS (Lux) Equity F AF 90,98%
SEB SICAV 2 SEB Ea AF 86,89%
SQUAD CAPITAL SQUA AF 86,20%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte