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Berlin Haftstrafe für Kindesmissbrauch in Indien
Nachrichten Berlin Haftstrafe für Kindesmissbrauch in Indien
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17:08 16.02.2018
Quelle: dpa (Symbolbild)
Berlin

Weil er einen Jungen in Indien missbraucht hat, soll ein 59-Jähriger aus Berlin vier Jahre und zwei Monate in Haft. Das Landgericht der Hauptstadt verurteilte den Mann am Freitag wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs in drei Fällen und wegen des Erwerbs von Kinderpornografie.

Zu den Übergriffen auf den „noch nicht 14 Jahre alten Jungen“ kam es demnach im März 2015. Damals habe der geständige Angeklagte, der sich nun in eine Therapie begeben wolle, in Indien gelebt.

Kinderpornografie auf dem Computer

Ein Zeuge hatte die deutschen Ermittler nach einem Treffen in Indien auf den 59-Jährigen aufmerksam gemacht. Im April 2017 wurden in der Berliner Wohnung des Ingenieurs 294.000 Video- und Bilddateien entdeckt. Ermittler hätten 26.700 der verschlüsselten Dateien öffnen können. Es habe sich um Kinderpornografie gehandelt, so das Gericht.

In den 1990ern Missbrauch in Thailand

Der Angeklagte hatte sich demnach bereits Anfang der 1990er Jahre in Thailand an Jungen vergangen und dort vier Jahre in Haft gesessen. 2003 ging er nach Gerichtsangaben nach Indien und genoss an seinem neuen Wohnort hohes Ansehen. «Er sah sich als Wohltäter und förderte Kinder.» Sexuelle Gegenleistungen habe er nicht gefordert.

In der Anklage waren dem Ingenieur mutmaßliche Übergriffe auf sechs Jungen vorgeworfen worden. Der Staatsanwalt hatte auf mehr als sechs Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Von Anne Baum

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