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Berlin Bürgermeister: Ordnungsämter sollen auch nach 22 Uhr arbeiten
Nachrichten Berlin Bürgermeister: Ordnungsämter sollen auch nach 22 Uhr arbeiten
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13:15 12.08.2018
Symbolbild. Ginge es nach Berlin-Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel würden Mitarbeiter des Berliner Ordnungsamtes auch nach 22 Uhr noch im Dienst sein. Quelle: dpa
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Berlin-Neukölln

Ordnungsämter in Berlin sollen künftig auch noch nach 22 Uhr im Dienst sein – zumindest, wenn es nach Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel (SPD) geht. Erklärtes Ziel dieses Vorhabens sei es, die Polizei zu entlasten. Auf diese Weise könnte man etwa den vielen Müllsündern besser auf die Spur kommen, erklärt Hikel im Gespräch mit der „Berliner Morgenpost am Sonntag“. Der Hintergrund liegt dabei auf der Hand: Der Bezirk Neukölln kämpft seit Jahren gegen wachsende Berge illegaler Müllablagerungen in vielen Straßen sowie auf Flächen an.

„Es ist mit der Lebenswirklichkeit einer Großstadt nicht vereinbar, dass das Ordnungsamt nach 22.00 Uhr Feierabend machen muss“, kritisierte der SPD-Politiker. „Wer nach 22.00 Uhr auf der Straße unterwegs ist, weiß, dass da einige Probleme erst anfangen. Insofern muss sich hier unbedingt etwas ändern.“ Einen Lösungsansatz hat Hikel auch schon parat: Seiner Meinung nach müsste ein Dreischicht-System eingeführt werden. Deshalb würden auch dringend mehr Mitarbeiter gebraucht. Berlinweit bekämen die Ordnungsämter also 100 neue Mitarbeiter, für Neukölln bedeute das elf mehr. Aber das reicht laut Hikel noch lange nicht.

Nicht nur neue Arbeitszeiten – Bürgermeister fordert auch neue Dienstkleidung

Nicht nur in Sachen Arbeitszeiten fordert Neuköllns Bürgermeister Änderungen – auch in Sachen Dienstkleidung soll sich einiges ändern: So soll die Dienstkleidungspflicht laut Hikel gelockert werden, damit die Ordnungsamt-Mitarbeiter nicht gleich erkannt werden. Auch die Ausstattung der Mitarbeiter müsse erheblich verbessert werden. „In gefährlichen Situationen müssen unsere Mitarbeiter auch in der Lage sein, Täter zu sichern, beispielsweise mit Handschellen“, fordert Hikel. Darüber hinaus sollten die Mitarbeiter besser an das Digitalfunknetz der anderen Sicherheitsbehörden angebunden werden. Dazu zählte Hikel die Polizei, die Feuerwehr und andere Rettungsdienste.

Von MAZ-Online

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