Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Berlin Polizei ermittelt nach Greenpeace-Farben-Protest
Nachrichten Berlin Polizei ermittelt nach Greenpeace-Farben-Protest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:49 26.06.2018
Aktivisten der Umweltschutz-Organisation Greenpeace tragen rund um den Großen Stern an der Siegessäule ökologisch abbaubare und -waschbare Farbe auf. Quelle: Paul Zinken
Berlin

Nach der Straßen-Farbaktion von Greenpeace rund um die Siegessäule in Berlin-Tiergarten ermittelt die Polizei. Es gehe jeweils um den Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag. Die Polizei habe vor Ort die Personalien von einigen Aktivisten aufgenommen.

Sie haben am Dienstag die Straßen um den Verkehrsknotenpunkt mit tausenden Litern gelber Farbe so gefärbt, dass sie aus der Luft wie eine Sonne aussehen. Anlass der Aktion ist das erste Treffen der Kohlekommission der Bundesregierung am Dienstag.

Wegen der Farbe seien die Fahrbahnmarkierungen nicht mehr sichtbar gewesen. Außerdem sei die Aktion nach seinen Informationen nicht angemeldet gewesen, so der Polizeisprecher.

Klima und Jobs in Einklang bringen

Am Dienstag ist die erste Sitzung der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ geplant. Sie soll ein Enddatum für den Kohle-Ausstieg festlegen. Die Fronten für eine Einigung sind verhärtet.

Von Anja Sokolow

Diese Protest-Aktion von Greenpeace in Berlin wird vermutlich teuer werden, aber vor allem ist sie ziemlich zeitaufwendig. Die Polizei rief die Stadtreinigung – und die ist mit der Beseitigung der gelben Farbe beschäftig.

26.06.2018
Berlin Aktion für Kohleausstieg - Knallgelber Greenpeace-Protest in Berlin

Die Straße rund um die Siegessäule in Berlin ist gelb. Autos verteilen die Farbe meterweit in alle Richtungen. Verantwortlich für diese Aktion ist Greenpeace. Sie haben tausende Liter ausgekippt.

09.07.2018
Birkenwerder S-Bahn zwischen Birkenwerder und Berlin - Wochenlange Sperrung bei S2 und S8

Bauarbeiten am Karower Kreuz machen das Leben für Pendler, die auf die S-Bahn angewiesen sind, in den nächsten Wochen sehr schwer. S-Bahn-Reisende aus Birkenwerder müssen in Ersatzbusse umsteigen.

26.06.2018