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Berlin „Der Tod kommt krass“
Nachrichten Berlin „Der Tod kommt krass“
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16:08 10.11.2017
In Packungen wie diesen wird die Droge verkauft und ist mitunter genauso gefährlich wie das namengebende Gewehr. Quelle: FACEBOOK
Berlin

Die Berliner Polizei warnt vor synthetischem Cannabis, das derzeit in Berlin-Mitte und in Friedrichshain verkauft wird. Bei den Konsumenten verringere sich der Herzschlag und die Atmung, teilte die Polizei am Freitag mit. Schon nach wenigen Zügen fielen regelmäßig Konsumenten in Ohnmacht. Sie würden sich stundenlang erbrechen, hätten langanhaltende Krämpfe oder Schaumbildung vor dem Mund. Der Konsum könne tödlich enden, warnte die Polizei.

Die Droge kostet laut Polizei um die fünf Euro. Quelle: FACEBOOK

Wer einen Menschen mit den beschrieben Symptomen findet, sollte so schnell wie möglich den Rettungsdienst rufen. Da die Konsumenten oft sehr heftig reagieren, sollte man nur im äußersten Notfall an sie herantreten.

Substanzen werden auch in Betonmischern gemixt

Die Drogen namens „Bonzai“ und „Spice“ werden laut Polizei am Alexanderplatz und an der Warschauer Straße für etwa fünf Euro pro Portion verkauft. Darin enthalten seien hochgiftige Substanzen, die per Hand oder in Betonmischern zusammengepanscht würden.

In diesen Survival-Kits werden die Drogen bzw. die Joints geschmuggelt und vor der Polizei versteckt. Quelle: FACEBOOK

Die Polizei veröffentlichte auf Facebook Bilder von sichergestellten Verpackungen der Drogen. Die Beamten warnen davor, Drogen von Fremden anzunehmen: „Man wird hilflos, infolgedessen auch wehrlos und dadurch Geld-los.“ In ihrem Appell wählt die Polizei drastische Worte: „Wer konsumiert, spielt mit seinem Leben“ heißt es da – und weiter: „Der #Tod kommt krass und er kostet momentan am #Alex oder an der Warschauer Str. oft nicht mehr als 5 Euro.“

In den vergangenen Wochen hatte es Überfälle mit Betäubungsjoints gegeben. Fremde hatten Jugendlichen den Joint angeboten, die daraufhin in Ohnmacht fielen und bestohlen wurden. Ob in diesen Joints „Spice“ oder „Bonzai“ enthalten war, ist noch unklar.

Von MAZonline

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