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Berlin Streit um Frauen-Schutzzone auf Silvesterparty
Nachrichten Berlin Streit um Frauen-Schutzzone auf Silvesterparty
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11:06 30.12.2017
Die Feier am Brandenburger Tor ist die größte Veranstaltung zum Jahreswechsel in der Bundesrepublik. Quelle: dpa
Berlin

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) sieht laut einem Zeitungsbericht die geplante Sicherheitszone für Frauen auf der Silvesterparty am Brandenburger Tor kritisch. „Wer auf so eine Idee kommt, hat die politische Dimension nicht verstanden“, sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ über die sogenannte „Women’s Safety Area“ in Berlin.

Die Einrichtung einer solchen Zone sende „eine verheerende Botschaft“, erklärte Wendt. „Damit sagt man, dass es Zonen der Sicherheit und Zonen der Unsicherheit gibt.“ Das sei „das Ende von Gleichberechtigung, Freizügigkeit und Selbstbestimmtheit“. Frauen sollten ein Anrecht darauf haben, überall sicher zu sein, betonte Wendt.

Die Polizeigewerkschaft GdP spricht sich dagegen öffentlich für die Schutzzone aus. „Zu tun ist, was den Menschen hilft“ kommentierte der Berliner Landesverband den Medienbericht.

In der Silvesternacht 2015/2016 hatten am Kölner Hauptbahnhof Gruppen junger Männer vor allem aus dem nordafrikanischen Raum zahlreiche Menschen sexuell bedrängt und bestohlen. Bei der Staatsanwaltschaft Köln waren mehr als 1200 Strafanzeigen eingegangen, über 500 davon bezogen sich auf Sexualdelikte. Auch aus anderen Städten wurden Übergriffe auf Frauen gemeldet.

Von MAZonline

Silvester-Böller haben mehrere Kinder in Deutschland schon vor dem Jahreswechsel schwer verletzt. Auf einem Spielplatz in Berlin verlor ein Zwölfjähriger bei einer Böller-Explosion ein Auge. In Leipzig wurde eine 14-Jährige mit Böllern beworfen, in Dortmund war ein Knallkörper in der Hand eines Siebenjährigen explodiert.

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