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Sechs Berliner Häftlinge weiter auf der Flucht

JVA Berlin-Plötzensee Sechs Berliner Häftlinge weiter auf der Flucht

Von den neun zwischen Weihnachten und Neujahr entkommenen Häftlingen des Gefängnisses Plötzensee in Berlin sind noch immer sechs auf der Flucht. Zwei hatten sich der Polizei gestellt, einer ist am Dienstag gefasst worden. Die CDU spricht von einem „einmaligen Skandal in der Rechtsgeschichte“.

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Blick auf die Gefängnismauer und zwei Wachtürme der Justizvollzugsanstalt (JVA) Plötzensee am Morgen des 02.01.2018 in Berlin.

Quelle: dpa

Berlin. In Berlin sind noch sechs Häftlinge aus dem Gefängnis Plötzensee auf der Flucht. Das sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Zwischen Weihnachten und Neujahr waren neun Männer aus der Haftanstalt ausgebrochen oder aus dem offenen Vollzug entwichen.

Zwei von ihnen stellten sich laut Polizei bei den Behörden, einen fassten Polizisten am Dienstag in Neukölln.

Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) wollte am Mittwoch gemeinsam mit dem Gefängnisleiter Uwe Meyer-Odewald in einer Pressekonferenz Stellung nehmen.

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Es war eine filmreife Flucht – tatsächlich lief eine Kamera mit. In Berlin sind vier Gefangene aus der JVA Plötzensee geflohen. Die Gefangenen wurden im Rahmen eines Sicherheitschecks überprüft. Drei wären 2018 freigekommen.

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CDU: „einmaliger Skandal in der Rechtsgeschichte“

Die Opposition forderte am Dienstag erneut den Rücktritt des Senators. CDU-Fraktionschef Florian Graf kritisierte: „Rot-Rot-Grün feiert Tage der offenen Tür für Gefangene.“ Der Ausbruch von neun Häftlingen in fünf Tagen sei ein „einmaliger Skandal in der Rechtsgeschichte“. Der Justizsenator habe sich um „Nischenthemen“ gekümmert und nicht um den Strafvollzug, sagte Graf in der rbb-“Abendschau“.

> Justizsenator unter Druck

Behrendt verwies darauf, dass im vergangenen Jahr allein aus dem offenen Vollzug in Plötzensee 42 Mal Häftlinge entwichen. Dabei ging es vor allem um Menschen mit sogenannten Ersatzfreiheitsstrafen, die verhängt werden, wenn jemand eine Geldstrafe nicht bezahlen kann. Oft sind das Schwarzfahrer und keine Schwerkriminellen. Auch in den Jahren davor gab es zwischen 10 und 43 „Entweichungen“.

Von Anna Kristina Bückmann

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