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Berlin BVG-Turnschuhe: Die ersten Sneaker sind verkauft
Nachrichten Berlin BVG-Turnschuhe: Die ersten Sneaker sind verkauft
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12:24 16.01.2018
Steven Fischer bekommt als erster ein paar der begehrten Sneaker mit dem eingebauten BVG-Ticket- Quelle: dpa
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Berlin

In Berlin grassiert das Turnschuhfieber – ausgelöst durch den Hype um einen Schuh mit eingebautem Fahrschein. Am Morgen wurden die ersten Sneaker verkauft. Vor zwei Berliner Läden hatten sich bereits am Montag lange Schlangen gebildet.

Schnee und Kälte hat es den wartenden Menschen in der Nacht nicht leicht gemacht: Die meisten Menschen hätten sich in der Nacht in Autos oder Bars zurückgezogen, sagte Ladensprecher Julian Kalitta am frühen Montagmorgen.

Der Laden führt demnach eine Warteliste mit 300 Plätzen. Auch Security-Personal war anwesend. Gegen 1 Uhr nachts hätten mehr als 550 Menschen auf der Warteliste gestanden. Gegen 6 Uhr wurde wieder gezählt. Wer dann nicht da war, wurde von der Liste gestrichen. Für die Wartenden gab es zur Belohnung am Morgen jedoch ein Frühstück. Ab 11 Uhr wurden die Turnschuhe verkauft.

Ob die Schuhe schön sind oder nicht – darüber lässt sich streiten. Aber der Werbegag ist gelungen. Bereits 24 Stunden vor Verkaufsstart bildete sich eine Schlange vor dem Geschäft.

Nur 500 Stück verfügbar

Der Adidas-Schuh erscheint in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren. Die Sneakers sind im Look der Berliner U-Bahn-Sitzbezüge gehalten. Die Schuhe gelten bis Ende 2018 als Fahrkarte in sämtlichen Berliner U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Fähren. 180 Euro soll der Schuh kosten, der am Dienstag in zwei Läden verkauft wird. Auf Ebay wurde er schon vor Verkaufsstart für mehr als 700 Euro angeboten.

Dass Sammler wegen spezieller Turnschuhe Schlange stehen und vor den Läden übernachten, kommt gelegentlich vor. In der Größe wie beim Fahrschein-Schuh sei es „schon außergewöhnlich“, sagte Kalitta.

Jugendliche in die Bahn locken

Die Werbeaktion von Adidas und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) soll Jugendliche in die Bahnen locken. Die Fahrkarte ist in die Lasche eingearbeitet - Kunden, die damit fahren, sparen im Vergleich zur regulären Jahreskarte fast 800 Euro. Allerdings dürfen sie nicht mit den S-Bahnen fahren. Diese werden von der Deutschen Bahn betrieben.

Um mitfahren zu dürfen, muss der Schuh getragen werden. „Ungetragen im Karton oder im Rucksack gilt nicht“, hatte eine BVG-Sprecherin erklärt. Die Schuhe einem Freund zu leihen, sei aber in Ordnung.

Von MAZonline

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