Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Berlin Staatsanwalt will Haftbefehl nach Bluttat an 14-Jähriger
Nachrichten Berlin Staatsanwalt will Haftbefehl nach Bluttat an 14-Jähriger
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:45 14.03.2018
In ihrer Wohnung in Alt-Hohenschönhausen ist Keira ums Leben gekommen. Quelle: Morris Pudwell
Anzeige
Berlin

Nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Keira aus Berlin wird die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Totschlags beantragen. Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Montag.

15-Jähriger hat im Kern gestanden

Der 15 Jahre alte Verdächtige sollte noch am Montag einem Richter vorgeführt werden, der Untersuchungshaft anordnen kann. Der Jugendliche habe im Kern gestanden, seine Bekannte erstochen zu haben. Die Hintergründe seien aber weiter unklar.

Totschlag oder Mord?

Aus dem Vorwurf des Totschlags könnte im Laufe der Ermittlungen ein noch schwerer wiegender Mordvorwurf werden, hieß es. Dafür müsste das Motiv klarer werden.

Für einen Haftbefehls-Antrag müssten zunächst so viele Beweise wie möglich zusammengetragen werden, erläuterte der Sprecher. Die Voraussetzungen für einen so jungen Verdächtigen seien sehr eng.

Keira war Berliner Meisterin im Eisschnelllauf

Die Schülerin trainierte beim TSC Eisschnelllauf und war zuletzt im Januar in ihrer Altersklasse Berliner Meisterin über 1500 Meter geworden. Ihr Verein ist „fassungslos“ über die Bluttat.

Von Jutta Schütz

Ein Polizist hat in Berlin auf eine Frau geschossen und sie am Bein verletzt. Die Frau war zuvor mit einem Messer auf Rettungssanitäter und dann auch auf die Polizisten losgegangen. Wie üblich im Fall von Schusswaffengebrauch durch Polizisten, ermittelt nun eine Mordkommission.

13.03.2018

Auf grausame Weise war die 14-jährige Keira am vergangenen Mittwoch in ihrer Wohnung in Alt-Hohenschönhausen ermordet worden. Ein 15 Jahre alter Bekannter hatte sie mit zahlreichen Messerstichen getötet. Die 14-Jährige war ein vielversprechendes Eisschnelllauftalent. Ihr Verein, der TSC Berlin, ist „fassungslos“ über den Mord.

13.03.2018

Als die Mitarbeiter eines Rettungsdienstes am Sonntagabend nach Berlin-Reinickendorf gerufen wurden, ahnten sie nichts Böses. Als sie einer schmerzgeplagten Frau helfen wollten, wurden sie von zwei Männern angegriffen und verletzt. Warum die Männer auf die Sanitäter losgingen, ist bisher unklar.

12.03.2018
Anzeige