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Taucher suchen nach gestohlenen „Stolpersteinen“

Berlin-Neukölln Taucher suchen nach gestohlenen „Stolpersteinen“

Unbekannte haben in mehreren Straßenzügen in Neukölln anfang November sogenannte Stolpersteine geklaut. Von den geklauten Steinen fehlt bisher jede Spur. Jetzt werden Polizeitaucher zur Suche hinzugezogen – bisher erfolglos.

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Die Polizei hofft auch Funde (Symbolbild).

Quelle: MAZ-Archiv

Berlin. Nach dem Diebstahl von zahlreichen „Stolpersteinen“ in Berlin-Neukölln sucht die Polizei nun mit Tauchern nach den kleinen Mahnmalen. Die Aktion im Fennpfuhl in Britz sollte am Mittwochvormittag starten, wie ein Polizeisprecher sagte. „Bisher wurden zwar Steine und Geäst gefunden, aber leider nicht die „Stolpersteine““, fügte sie hinzu.

Konkrete Hinweise gebe es nicht

Mehrere Taucher waren an unterschiedlichen Stellen im Einsatz. Am Mittag war noch ein Taucher im Wasser. Wie lange die Aktion dauern sollte, war zunächst offen. Die Taucher hätten fast gar keine Sicht, sie müssten den Grund mehr oder minder mit den Händen abtasten, so die Polizeisprecherin

Konkrete Hinweise hatte es nicht gegeben. Der Diebstahl sei jedoch in unmittelbarer Umgebung erfolgt, begründete die Polizei die Suche. „Wir wollen nichts unversucht lassen“, hieß es.

Ein Loch ist in Berlin im Bürgersteig an der Rungiusstraße 33 zu sehen

Ein Loch ist in Berlin im Bürgersteig an der Rungiusstraße 33 zu sehen. Dort waren «Stolpersteine» eingelassen, die von unbekannten Tätern entwendet wurden.

Quelle: dpa

In Berlin-Neukölln waren im November 16 „Stolpersteine“ an 13 Tatorten gestohlen worden. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Sieben Steine verschwanden allein in der Britzer Hufeisen-Siedlung. Der Initiator der „Stolpersteine“, Gunter Demnig, hatte berichtet, von den weltweit rund 63 000 Steinen seien rund 600 gestohlen worden.

Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus

Die kleinen glänzenden Metallsteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus, meist an in Konzentrationslager deportierte und ermordete Juden. Sie sind an vielen Orten in den Bürgersteigbelag eingesetzt, direkt vor Häusern, in denen die Menschen gewohnt haben.

Von MAZonline

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