Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Berlin Taucher suchen nach gestohlenen „Stolpersteinen“
Nachrichten Berlin Taucher suchen nach gestohlenen „Stolpersteinen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:29 29.11.2017
Die Polizei hofft auch Funde (Symbolbild). Quelle: MAZ-Archiv
Anzeige
Berlin

Nach dem Diebstahl von zahlreichen „Stolpersteinen“ in Berlin-Neukölln sucht die Polizei nun mit Tauchern nach den kleinen Mahnmalen. Die Aktion im Fennpfuhl in Britz sollte am Mittwochvormittag starten, wie ein Polizeisprecher sagte. „Bisher wurden zwar Steine und Geäst gefunden, aber leider nicht die „Stolpersteine““, fügte sie hinzu.

Konkrete Hinweise gebe es nicht

Mehrere Taucher waren an unterschiedlichen Stellen im Einsatz. Am Mittag war noch ein Taucher im Wasser. Wie lange die Aktion dauern sollte, war zunächst offen. Die Taucher hätten fast gar keine Sicht, sie müssten den Grund mehr oder minder mit den Händen abtasten, so die Polizeisprecherin

Konkrete Hinweise hatte es nicht gegeben. Der Diebstahl sei jedoch in unmittelbarer Umgebung erfolgt, begründete die Polizei die Suche. „Wir wollen nichts unversucht lassen“, hieß es.

Ein Loch ist in Berlin im Bürgersteig an der Rungiusstraße 33 zu sehen. Dort waren «Stolpersteine» eingelassen, die von unbekannten Tätern entwendet wurden. Quelle: dpa

In Berlin-Neukölln waren im November 16 „Stolpersteine“ an 13 Tatorten gestohlen worden. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Sieben Steine verschwanden allein in der Britzer Hufeisen-Siedlung. Der Initiator der „Stolpersteine“, Gunter Demnig, hatte berichtet, von den weltweit rund 63 000 Steinen seien rund 600 gestohlen worden.

Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus

Die kleinen glänzenden Metallsteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus, meist an in Konzentrationslager deportierte und ermordete Juden. Sie sind an vielen Orten in den Bürgersteigbelag eingesetzt, direkt vor Häusern, in denen die Menschen gewohnt haben.

Von MAZonline

Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe werden häufiger angegriffen. Deshalb gehöre die stich- und schusssichere Weste zur neuen Dienstkleidung. Eine akute Gefährdung lege allerdings nicht vor. Auch eine Tragepflicht bestehe nicht.

29.11.2017

Am Dienstag sind bei schweren Verkehrsunfällen in Berlin zwei Menschen von Fahrzeugen überrollt worden. In Niederschöneweide ist ein Rollstuhlfahrer unter einen Lastwagen geraten. In Marzahn ist ein Radfahrer von einer Reinigungsmaschine überrollt worden.

28.11.2017

Weil sie mit ihrer kleinen Tochter ohne Sorgerecht aus Berlin verschwunden und drei Jahre lang im Ausland untergetaucht war, ist eine Mutter zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sprach die 45-Jährige am Dienstag der Kindesentziehung schuldig.

28.11.2017
Anzeige