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Berlin Toter in Spandau wegen Handtasche ermordet
Nachrichten Berlin Toter in Spandau wegen Handtasche ermordet
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17:15 29.05.2018
+ Quelle: dpa-Zentralbild
Berlin

Im Fall des in Berlin-Spandau verbluteten Wirts gehen die Ermittler von einem Raubmord aus. Dem 63-Jährigen sei bei der Tat am späten Samstagabend die Tasche geraubt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Es handle sich um eine schwarze, 25 mal 15 Zentimeter große Handgelenkstasche für Herren. Ob der Täter Geld oder Wertgegenstände erbeutete, konnte eine Polizeisprecherin nicht sagen.

Die Ermittler veröffentlichten Fotos des Opfers und der Tasche und bitten nun die Bevölkerung um Mithilfe. Sie fragen, ob jemandem die Tasche bei Dritten aufgefallen ist. Und sie wollen wissen, ob jemand in der Nacht von Samstag auf Sonntag verdächtige Menschen oder Autos in der Nähe des Tatorts beobachtet hat.

63-Jähriger war nach der Arbeit auf dem Heimweg

Der 63-Jährige war im Hauskavelweg getötet worden, wo er wohnte. Er war auf dem Heimweg von der Arbeit im Restaurant „Mila“ in der Spandauer Altstadt. Dafür nahm er einen Bus der Linie M37. Auch diesbezüglich fragen die Ermittler, ob Zeugen verdächtige Personen beobachtet haben.

Schwer verletzt war der 63-Jährige am späten Samstagabend auf dem Gehweg gefunden worden, Rettungsversuche kamen zu spät. Nach Medienberichten soll der Mann erstochen worden sein. Die Polizei macht dazu nach wie vor keine Angaben, bittet aber um Hinweise. Wer Näheres zu det Tat weiß, möge sich unter der Rufnummer (030) 4664 911 777 melden.

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Von MAZonline

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