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Berlin Spektakulärer Bank-Einbruch von 2013: Tunnelbauer mit Phantombild gesucht
Nachrichten Berlin Spektakulärer Bank-Einbruch von 2013: Tunnelbauer mit Phantombild gesucht
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17:37 08.10.2018
Mit diesen beiden Phantombildern sucht die Polizei Berlin nach den Tunnelbauern. Quelle: Polizei Berlin
Berlin-Steglitz

Mit einem 45 Meter langen Tunnel gruben sich die Einbrecher geradewegs in den Tresorraum: Mehr als fünf Jahre nach einem spektakulären Einbruch in eine Bank in Berlin-Steglitz kommt wieder Bewegung in den Fall. Die Polizei veröffentlichte am Montag ein neues Phantombild, das nach Angaben eines Zeugen einen der möglichen Tunnelbauer zeigt. Die Ermittler fragen, wer den Abgebildeten kennt und wer Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann. Der Mann soll demnach den Namen oder Spitznamen Willi tragen.

Nähere Angaben zu dem Zeugen und zum Hintergrund der offenbar wieder in Gang gekommenen Ermittlungen wollte ein Polizeisprecher auf Anfrage nicht machen. In dem Fall sucht die Polizei auch weiter nach einem zweiten Unbekannten, dessen Phantombild bereits vor Jahren erstmals veröffentlicht worden war.

Bankräuber gruben elf Monate an dem Tunnel

Im Januar 2013 hatten Einbrecher Schmuck und andere Wertgegenstände aus Schließfächern einer Volksbankfiliale in der Schloßstraße gestohlen. Zuvor hatten sie elf Monate lang den Tunnel gegraben, ausgehend von einer Tiefgarage. Damals war von einer Beute im Wert von zehn Millionen Euro die Rede. Seit Sommer 2015 ruhten die Ermittlungen. Bis dahin war die Polizei nach eigenen Angaben von damals 800 Hinweisen nachgegangen.

Zwei Polizeiwagen stehen am 14.01.2013 in Berlin in einer Zufahrt zu einer Tiefgarage im Stadtteil Steglitz. Von dort aus haben bislang unbekannte Täter einen Tunnel zu einem Tresorraum einer Bank gegraben. Mit ihrer Beute konnten die Räuber unerkannt fliehen. Quelle: dpa/Paul Zinken

Hinweise nimmt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamts am Tempelhofer Damm 12 in 12101 Berlin-Tempelhof, unter der Telefonnummer (030) 4664-944321 oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die beiden Phantombilder der Gesuchten finden Sie im Internet unter dem folgenden Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.746438.php

Von MAZonline

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