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Berlin Volkstrauertag: Michael Müller legt Kranz nieder
Nachrichten Berlin Volkstrauertag: Michael Müller legt Kranz nieder
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16:49 19.11.2017
Volkstrauertag am 19. November. Kränze in der Neuen Wache in Berlin niedergelegt. Quelle: Jörg Carstensen/dpa
Berlin

In Berlin haben Vertreter der deutschen Verfassungsorgane zum Volkstrauertag der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. An der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik, der Neuen Wache an der Berliner Prachtstraße Unter den Linden, legte der amtierende Bundesratspräsident und Regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller (SPD), am Sonntag einen Kranz nieder.

Gedenkfeier am Nachmittag

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nahmen ebenfalls an der Zeremonie teil. Auch Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle, der Präsident der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, Wolfgang Schneiderhan, sowie der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, gedachten der Toten.

Der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Wolfgang Schneiderhan (l-r), der Ministerpräsident von Estland Jüri Ratas, Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sitzen am 19. November im Bundestage in Berlin während der Zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag nebeneinander. Quelle: Soeren Stache/dpa

Bei der zentralen Gedenkfeier im Plenarsaal des Bundestages lasen Schüler aus Deutschland und Russland eigene Recherchen über die Schicksale russischer und deutscher Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg vor. Der amtierende EU-Ratvorsitzende und Ministerpräsident Estlands, Jüri Ratas, hielt die Gedenkrede.

Volkstrauertag seit 1919

Die Politiker in Europa sprechen zu selten über Frieden, wie Ratas sagte. „Wir halten den Frieden für etwas Selbstverständliches. Aber Friede ist doch das wichtigste der Welt“. Der Frieden lebe in Europa trotz der vergangenen Kriege, Deutschland habe bei der Aussöhnung eine „Vorreiterrolle“ gespielt. Bundespräsident Steinmeier sprach das Totengedenken und sagte, Deutschland gedenke auch der Opfer von Terror und Fremdenhass dieser Tage.

Der Volkstrauertag wird in Deutschland schon seit 1919 begangen, ursprünglich, um Solidarität mit den Hinterbliebenen der Opfer des Ersten Weltkriegs zu zeigen. Inzwischen gedenkt die Bundesrepublik jährlich am vorletzten Sonntag vor dem 1. Advent aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Von MAZonline/dpa

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