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Die schwersten Hurrikane aller Zeiten

Hurrikan „Camille“: Mit einer Rekordgeschwindigkeit von bis zu 306 Kilometern pro Stunde wirbelte Hurrikan „Camille“ im August 1969 nicht nur Kuba, sondern auch die US-Staaten Alabama, Mississippi und Louisiana auf. Alle meteorologischen Instrumente legte der Sturm beim Erreichen des amerikanischen Festlandes lahm. Bis 2005 hielt der Wirbelsturm einen weiteren Rekord: Er sorgte mit gut sieben Metern für die bis dahin höchste Sturmflut in der Geschichte der USA. Der Wirbelsturm forderte 259 Todesopfer, knapp 9000 Menschen wurden verletzt.

Quelle: NOAA / National Climatic Data Center

Hurrikan „Gilbert“: Der Wirbelsturm „Gilbert“ war wohl einer der tödlichsten und intensivsten Hurrikane seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Stundenkilometern richtete er im September 1988 innerhalb von fast neun Tagen Schäden in Milliardenhöhe an. „Gilbert“ forderte Hunderte Menschenleben: 202 in Mexiko, 45 in Jamaika, 30 in Haiti, zwölf in Guatemala und fünf in Venezuela.

Quelle: NOAA / Satellite and Information Service

Hurrikan „Harvey“: Dutzende Tote, Überschwemmungen und eine Schneise der Verwüstung hat im September 2017 der Hurrikan „Harvey“ mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern in den USA hinterlassen. Der Wiederaufbau nach dem Sturm ist der teuerste in der US-Geschichte bisher. Nach Einschätzung des texanischen Gouverneurs Greg Abbott werde der Betrag, den man investieren müsse, „weit größer“ sein als nach dem Hurrikan „Katrina“ 2005. Damals seien 125 Milliarden Dollar (105 Mrd. Euro) zur Verfügung gestellt worden. Auch sei das Katastrophengebiet viel größer und bevölkerungsreicher als bei „Katrina“.

Quelle: dpa

Hurrikan „Allen“: Im Juli und August 1980 fegte Hurrikan „Allen über Puerto Rico, Haiti, Jamaika und das nördliche Mexiko hinweg. Obwohl die finanziellen Schäden mit 1,5 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu „Camille“ eher niedrig ausfielen, gab es beinahe genauso viele Tote – 290 Menschen starben an den Folgen des Hurrikanes.

Quelle: Noaa

Hurrikan „Wilma“: 28,9 Milliarden US-Dollar Schaden verursachte der Wirbelsturm „Wilma“ - und brach damit im Jahr 2005 Rekorde. Der Sturm war einer von insgesamt fünf Wirbelstürmen im atlantischen Ozean, die in diesem Jahr die höchste Kategorie der Hurrikan-Skala erreichten. Nach „Emily“, „Katrina“ und „Rita“ hinterließ der Wirbelsturm mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde eine Schneise der Verwüstung in der Karibik sowie in Florida und an der Ostküste Kanadas.

Quelle: NASA
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