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77 Kinder bei Busunglücken in Deutschland und Tschechien verletzt

Unfälle 77 Kinder bei Busunglücken in Deutschland und Tschechien verletzt

Unfälle mit Schulbussen an drei verschiedenen Orten haben zahlreiche verletzte Kinder zur Folge. In Nordrhein-Westfalen und in Tschechien waren die Schüler für Ausflüge unterwegs.

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Der Bus fuhr auf einen Lastwagen auf.

Quelle: Hans-Joachim Eickmann

Dortmund. Bei drei Busunglücken in Deutschland und Tschechien sind insgesamt 77 Kinder verletzt worden. Acht Kinder wurden bei einem Unfall nahe Hildesheim verletzt, als ihr Bus nacheinander gegen zwei Bäume prallte, wie die Polizei mitteilte.

Auf der Autobahn 2 bei Dortmund erlitten 26 Kinder leichte Blessuren - ihr Bus war auf einen Lastwagen aufgefahren. Auch eine Lehrerin und der Busfahrer wurden dabei verletzt. Im tschechischen Panensky Tynec wurden 43 Kinder und vier Erwachsene verletzt, mehrere von ihnen schwer.

Nach dem Unfall in Niedersachsen musste ein elfjähriger Junge mit dem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen werden. Ein weiterer schwer verletzter Elfjähriger kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Auch der 45-jährige Busfahrer und die anderen Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis elf Jahren seien vorsorglich stationär aufgenommen worden. Warum der Kleinbus aus der Spur geraten war, blieb zunächst unklar.

Vom Unfall bei Dortmund war eine Schülergruppe aus dem Münsterland betroffen, die auf dem Weg zur Zeche Zollverein in Essen war. Der Bus fuhr gegen 8.45 Uhr an einem Stauende in einer Baustelle auf einen Lkw auf. Die verletzten Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren wurden in zwölf verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Schulleiterin sagte, sie sei bestürzt über den Unfall, aber auch froh, dass nichts Schlimmeres passiert sei.

Die etwa zehn Jahre alten Schüler in Tschechien waren auf einem Ausflug zur Prager Burg, als ihr Wagen von der Fahrbahn abkam und umkippte. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Ein Rettungshubschrauber konnte wegen der schlechten Sicht nicht landen.

dpa

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