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Bachelor: Ausgeschmust in Brandenburg

TV-Kuppel-Format Bachelor: Ausgeschmust in Brandenburg

Für „Bachelor“-Kandidatin Denise hat es sich ausgekuschelt – und das ausgerechnet in Brandenburg. Der TV-Rosenkavalier hat sie aus der Sendung gekickt. Ihr Elternhaus nahe Berlin war aber nicht der Grund dafür. Bei der RTL-Kuppel-Show hat auch eine Prominente zugesehen und fleißig mitgetwittert. Und nach der Sendung meldete sich Leonard Freier selbst live.

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Auf Kuschelstunden muss Denise aus Brandenburg mit dem Bachelor verzichten.

Quelle: RTL

Antesten im Schnelldurchgang hieß es Mittwochabend in Folge sechs der RTL-Kuppel-Show „Der Bachelor“. TV-Junggeselle Leonard Freier lernte die Familien der vier verbliebenen Kandidatinnen kennen. Das lief jedes Mal nach folgendem Schema ab: 1. Eltern und Geschwister bezirzen. Die attestierten alle ihrer jeweiligen Tochter/Schwester wie auch dem Bachelor, Herzen in den Augen zu haben und wenigstens ein bisschen verliebt zu sein. 2. Zunge in den Mund der Frau einführen und kosten, wie sie so schmeckt. Ganz, ganz wichtig, so die TV-Teilnehmer. 3. Probekuscheln. Wahlweise im Kinderzimmer, auf dem Dachboden, im Gartenhaus und auf dem Sofa. Inklusive geflüsterter Sätze, die Romantik versprechen sollen. Sie: „Fühlst du dich wohl?“ Er: „Ja. Unglaublich. Alles um mich herum vergesse ich.“

Der Kampf mit der Gurke

„Homedate“ Nummer eins: Hildesheim. Fachwerkidylle. Herbstlaub. Lehramtstudentin Daniela, 24, trägt obenrum eine Art weißes Negligé.

In der Küche zeigt sich: Daniela trinkt scheinbar exzessiv Tee. Oder sammelt einfach nur gern Sorten. Und noch viel wichtiger: Der Bachelor kann keine Gurke schnippeln. Wie man einen Schäler ansetzt, weiß er nicht. Er will mit dem Gerät die Gurke in Scheiben schneiden. Daniela muss ihm helfen. „Ist das ein Trick von dir?“, fragt sie. Peinlicherweise ist es das offensichtlich nicht. Was lernen wir über ihre Familie? Alle Geschwister haben Spitznamen: Tinchen, Smartiemaus, Marcello. Daniela heißt Dani und Ela. Von ihren jüngeren Schwestern will Bachelor Leonard Freier wissen, ob er hübsch ist. Oder besser dass er hübsch ist. Nach dem Knutschen und Kuscheln überreicht ihm Daniela ein Geschenk mit den Worten: „Das kannst du jetzt einfach so aufreißen.“ Ein Pinguinkissen!

TV-Vergangenheit schießt Brandenburgerin ins Aus

Weiter geht’s nach Brandenburg. In die Nähe von Berlin, wie es heißt. Präziser wird der Sender leider nicht. Es tritt der heimliche Held der Sendung auf (Sascha, Stiefvater von Kandidatin Denise) und ruft sogleich eine prominente Zuschauerin auf den Plan. Moderatorin und Autorin Sahra Kuttner klinkt sich bei Twitter ein.

Sascha will von Leonard zum Verlauf der bisherigen Sendung wissen: Und hast du den Hühnerhaufen verkraftet? Der Bachelor windet sich schnarchig heraus. Die Situation sei ungewohnt gewesen. In den Einspielern betont er immer wieder, es sei ein Genuss gewesen, sie alle kennengelernt zu haben. Denises Schwester Jenny löchert den Besuch. Ja, er wolle noch mehr Kinder. Die seien das Tollste. Seine einjährige Tochter. Und überhaupt. Dann zuppelt Denise am Reißverschluss ihres Oberteils und schwirrt mit Leonard ab ins Gartenhaus, wo natürlich schon Kerzen brennen. Und eine alte Autogrammkarte von ihr an der Wand hängt. Denn Denise war schon mal im Fernsehen, hat eine Detektivin gespielt. Scheinbar ein K.o.-Kriterium für die Bachelor-Kandidatin. Dass er für einen Werbeclip seiner Versicherung schon mal sich selbst gespielt hat, erwähnt Leonard Freier in dem Moment nicht. Denn ihm etwas vorspielen – das geht ja wohl mal gar nicht. Finden auch die anderen Kandidatinnen. Viele Mädels seien zu ihm gekommen und hätten gepetzt, die Denise meine es gar nicht ernst mit ihm. Zwar sei, wie sollte es anders sein, auch Denise ein Genuss gewesen, doch am Ende fliegt sie raus. 

Viehmarkt-Atmosphäre und Bettentesten

„Homedate“ drei führte den Bachelor nach Heidelberg zu Leonie Rosella. Der Rosige erzählt, dass er mit seiner Ex und dem Kind in Stahnsdorf ein Haus hatte, die Mutter seiner Tochter wohnt noch immer dort, er inzwischen zur Miete in Berlin. Aber wen interessiert schon die Patchwork-Konstellation, wenn man stattdessen den Altersunterschied zwischen Leonard und Leonie Rosella zum Thema machen kann? Immerhin liegen fast zehn Jahre zwischen den beiden. Papa Markus kann sich damit anfreunden: „Ich glaube, es ist sogar gut, wenn die Leonie jemanden hat, der älter ist und sie auch mal führen kann.“ Nach diesem Viehmarkt-Moment folgt sogleich das Bettentesten in ihrem Kinderzimmer. Und die dritte Knutschszene des Abends. Zum Ekel vieler Twitterer.

Pflegeleicht – nicht zu verwechseln mit langweilig

Für charmante Abwechslung sorgt schließlich Kandidatin Leonie (ohne zweiten Vorname) in Itzehoe – sie trägt schlicht Jogginghose, Wohlfühlshirt und Puschen. Von ihrer Mutter wird sie so beschrieben: „Sie ist pflegeleicht. Aber man darf das nicht verwechseln mit langweilig oder brav.“

Einspieler vom Bachelor: „Wer will schon eine Frau, die lieb ist'?“ Leonies Bruder: „Sie braucht einen Typ Mann, der sich durchsetzen kann, nicht eingeschnappt ist und zuverlässig ist.“ Der Bachelor: „Ich habe gesehen, dass sie küssen wollte, aber es nicht über die Lippen gebracht hat.

Nur darauf zu hoffen, dass was passiert, schaffe ich nicht.“ Was tut er also? Richtig. Mit Zunge. Die obligatorische Schmusedecke ist auch dabei.

14.000 Zuschauer beim Leonard-Live-Chat

Im Anschluss an die Kuppel-Show läuft bei „Stern TV“ ein Beitrag zum Thema: gewissenlose Welpenhändler. Währenddessen ist Leonard Freier auf seiner Facebook-Seite im Livechat zu sehen und wirkt dort durchaus symphatischer als im TV-Format, außerdem schlagfertig und selbstironisch.

14.000 Zuschauer klicken sich ein. Und erfahren, dass er mehr als 50 Paar Schuhe besitzt, gerne shoppen geht, 1,83 Meter misst und gerne alles ausprobiert. Auch geschäftlich. Er berät Start-Ups, hat Firmenbeteiligungen bei einer Steuerberatung, einem Versicherungsvertrieb, eiem Technologie-Unternehmen und und und. Mit 16 ist er ausgezogen, hat sich lange mit einem Kumpel eine 1-Zimmer-Wohnung geteilt. Am Ende des 40-minütigen Chats erfüllt er Zuschauerin Sally einen Wunsch. Er winkt in die Kamera und übermittel Grüße an Oma Inge.

Von Michaela Grimm

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