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Bahnstrecke Dresden-Prag wieder frei

Wetter Bahnstrecke Dresden-Prag wieder frei

Umgestürzte Bäume, überschwemmte Straßen und ein Erdrutsch: Schwere Unwetter mit Starkregen und Gewitter haben in Sachsen erhebliche Schäden angerichtet - das haben vor allem Bahnreisende zu spüren bekommen.

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Mitarbeiter des THW begutachten die entgleiste Lok des Güterzuges. Die Bahnstrecke zwischen Dresden und Prag ist gesperrt.

Quelle: Sebastian Kahnert

Schmilka. Ein Erdrutsch hat den internationalen Zugverkehr zwischen Dresden und Prag durcheinandergebracht. Der Betrieb auf der Strecke war für mehrere Stunden unterbrochen, nachdem in Sachsen Geröll auf einer Breite von rund 150 Metern auf die Schienen gerutscht war.

Seit dem Nachmittag rollte der Fern- und Güterverkehr wieder eingleisig, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte. Der Erdrutsch war durch heftige Regenfälle ausgelöst worden. Unwetter hatten in der Nacht auch andernorts Schäden angerichtet.

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Die entgleiste Lok eines Güterzuges bei Schmilka in Sachsen. Die Lok war zuvor in die Geröllmassen eines Erdrutsches gefahren und entgleist.

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Auf der in Sachsen betroffenen Strecke fuhr ein Güterzug in die Geröllmassen - die Lok entgleiste. Am Vormittag wurde das Triebfahrzeug abgeschleppt. Anschließend kam ein Schienenräumbagger zum Einsatz, um Geröll und Erde abzutransportieren. Von den Auswirkungen des Unwetters waren elf Fernverkehrszüge betroffen. Laut Bahn wurden sie teils durch Busse ersetzt, andere Züge hatten Verspätungen.

Das Unwetter legte auch den Verkehr der historischen Kirnitzschtalbahn bei Bad Schandau lahm. Eine Schlammlawine hatte sich über Straße und Gleise gewälzt, wie eine Sprecherin der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz (OVPS) sagte. Geröll blockiere die Gleise, ein Hang im Kirnitzschtal sei abgerutscht. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, war zunächst unklar. "Auch der Schaden lässt sich noch nicht abschätzen", so die Sprecherin.

Auch in anderen Teilen Deutschlands hielten Unwetter die Einsatzkräfte in Atem. In Hamburg rückte die Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag insgesamt 78 Mal aus, auch in Berlin waren Dutzende Einsätze nötig. Im Süden von Schleswig-Holstein zählte die Rettungsleitstelle rund 200 Einsätze binnen zwei Stunden.

dpa

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