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Bombe unterm Klassenzimmer: Entschärfung in Kiel

Notfälle Bombe unterm Klassenzimmer: Entschärfung in Kiel

Es war die umfangreichste Bombenentschärfung der vergangenen Jahrzehnte in Kiel: Munitionsexperten machten auf einem Schulgelände gleich vier amerikanische Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich. Eine lag direkt unter einem Klassenzimmer.

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Raus aus der Wohnung musste wegen der Entschärfung auch diese alte Dame.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. Auf einem Schulgelände in Kiel haben Experten des Kampfmittelräumdienstes gleich vier Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Lehrer und Schüler der Theodor-Storm-Gemeinschaftsschule hatten jahrzehntelang ahnungslos in unmittelbarer Nähe der Blindgänger gelehrt und gelernt.

Eine der amerikanischen Fliegerbomben lag sogar direkt unter einem Klassenzimmer in viereinhalb Meter Tiefe. Um an diesen Blindgänger zu kommen, gruben die Spezialisten zwei Wochen lang mit Händen und Schaufeln einen Tunnel: Die Erschütterungen eines Baggers wären zu gefährlich gewesen, sagte Polizeisprecher Oliver Pohl.

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Anwohner warten in einer Turnhalle in Kiel auf das Ende der Bombenentschärfung.

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Der Kampfmittelräumdienst konnte seine Arbeit früher als geplant beenden. "Es sind Experten, die alles gut vorbereiten", sagte der Polizeisprecher. Die drei amerikanischen 250-Kilo-Bomben und eine 500-Kilo-Bombe waren bei der Auswertung von Luftbildern auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule im Stadtteil Wellingdorf entdeckt worden. Der Bereich war Ziel vieler Angriffe der Alliierten, weil sich dort große Rüstungsbetriebe befanden.

Experten sprachen von einer der umfangreichsten Bombenentschärfung der vergangenen Jahrzehnte in Kiel. Aus Sicherheitsgründen mussten vor Beginn der Entschärfung rund 4500 Menschen im Umkreis von etwa 500 Metern ihre Wohnungen und Arbeitsstätten verlassen.

dpa

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