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Bruce Springsteen spricht über seine Depressionen

„Ich war am Boden“ Bruce Springsteen spricht über seine Depressionen

Bruce Springsteen kämpft seit mehreren Jahren gegen Depressionen. In seiner Autobiografie nimmt die Rocklegende nun erstmals selbst ausführlich Stellung – und erklärt, wie er die Krankheit in den Griff bekommen hat.

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Auf der Bühne gibt er als „Der Boss“ den Ton an. Doch über die Seele von Bruce Springsteen senkt sich oft tiefe Dunkelheit.

Quelle: dpa

Los Angeles. Auf der Bühne ist seine Energie schier unerschöpflich. Das stellte Bruce Springsteen erst kürzlich unter Beweis: Bei einem Auftritt in New York stand der „Boss“ unglaubliche 3 Stunden und 58 Minuten auf der Bühne. „Du bist Supermann“, schwärmte Musiker-Kollege Meat Loaf (68) über die Energie des zwei Jahre jüngeren Springsteen.

Doch der „Supermann“ kennt auch ganz andere Momente. In seiner neuen Autobiografie schreibt Bruce Springsteen über die Momente, in denen es ihm nicht gut ging. „Zwischen 60 und 62 war ich am Boden. Dann ging es ein Jahr gut und dann wieder down von 63 bis 64“, schreibt Springsteen laut mehreren Medien in seinem Ende September erscheinenden Buch.

Seit mehreren Jahren kämpft die Rock-Legende gegen Depressionen. Dass er seit Jahrzehnten psychologisch betreut wird, war bereits vor drei Jahren bekannt geworden. Doch nun nimmt Springsteen erstmals selbst ausführlich zum Thema Depressionen Stellung.

„Dieser Man braucht eine Pille“

In den 500 Seiten starken Lebenserinnerungen, denen der “Boss” den Titel seines Durchbruchs-Albums “Born to Run” gab, werden die seelischen Probleme mit dem Vater-Sohn-Verhältnis in Verbindung gebracht. Springsteen senior litt unter Geisteskrankheit und war wie ein entfernter Bekannter für Bruce: “Ich habe nie von ihm ‚I love you’ gehört.” Seine Angst ist: “Kann ich so krank werden, dass ich wie mein Vater werde?”

Seine Depressionen versucht Bruce mit Therapie und Medikamenten in Schach zu halten. Ehefrau Patti ist eine große Hilfe. “Wenn sie den Güterzug sieht, der Nitroglyzerin geladen hat und aufs Entgleisen zusteuert, dann bringt sie mich zum Arzt und sagt ‚Dieser Man braucht ein Pille’.”

Von Dierk Sindermann/RND/zys

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