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Das Jahr 2015 war in Deutschland zu warm

Wetter Das Jahr 2015 war in Deutschland zu warm

Offenbach (dpa) - Das Jahr 2015 war in Deutschland etwas zu warm, etwas zu trocken und etwas zu sonnig. Trotz des Temperaturrekords von 40,3 Grad im Sommer und einen außergewöhnlich warmen November zeichne sich in Deutschland aber kein Spitzenjahr ab, sagte Meteorologe Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

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Quelle: Jan Woitas/Archiv/Symbolbild

h. Weltweit dagegen könnte 2015 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Deutschland liege mit etwa zehn Grad gut ein Grad über dem langjährigen Mittelwert, sagte Lux. Dies werde sich voraussichtlich in den nächsten Wochen aber noch ändern. "Nach Weihnachten wird es normalerweise deutlich kälter." An einigen Messstationen könne allerdings ein Spitzenwert bei der Jahresdurchschnittstemperatur erreicht werden.

Beim Niederschlag werden am Jahresende etwa 15 Prozent zu dem Soll von 789 Litern pro Quadratmeter fehlen. Dafür wird die Sonnenscheindauer von im Schnitt 1528 Stunden um etwa 15 Prozent übertroffen. Von Februar bis in den November war es durchweg zu trocken, besonders traf dies die Mitte Deutschlands.

Außerdem gab es zwei Hitzeperioden. Dabei wurden zweimal im fränkischen Kitzingen (Bayern) 40,3 Grad erreicht - die höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen 1881.

dpa

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