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Der Präsident und die kleinen Späße

Best of Obama Der Präsident und die kleinen Späße

Präsident Barack Obama hat sein Amt sicher ernst genommen, manchmal hat er es sich aber nicht nehmen lassen, den biederen Regierungs-Alltag durch ein paar Scherze aufzupeppen. Ob Aufritte bei Jimmy Kimmel oder als Berater von Kanye West – Obama war sich für keinen Spaß zu schade.

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Das ist das neue Zuhause der Obamas

Barack Obama ist für manchen Spaß zu haben. Es macht auch den Arbeitsalltag eines US-Präsidenten entspannter, sich nicht immer ganz ernst zu nehmen.
 

Quelle: Pete Souza/ White House

Washington.  Bei den MTV Video Music Awards 2015 verkündete US-Rapper Kanye West, er wolle sich 2020 als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen. Keine schlechte Idee, dachte sich da wohl der aktuelle Präsident Barack Obama. Duellieren würden sie sich um einen Platz im Weißen Haus eh nicht, also hatte er gleich ein paar Tipps für West parat, wie er es am besten ins Oval Office schafft – und wie es nicht geht.

Drei Tipps an Präsident West

Zunächst müsse man sich mit „komischen Menschen“ auseinandersetzen, die glaubten, Teil einer Reality-Sendung zu sein, gab Obama in San Francisco zu bedenken. Damit spielte der US-Präsident auf das Format „Keeping Up With The Kardashians“ an, das den Alltag von Wests Frau Kim Kardashian und ihrer Familie begleitet.

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Der scheidende US-Präsident Barack Obama war oft zu einem guten Scherz aufgelegt. Mal gab er Star-Rapper Kanye West einige Tipps mit auf den Weg und mit seinen Talkshow-Auftritten begeisterte Obama immer wieder.

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Der zweite Ratschlag war ein Seitenhieb auf Wests fünftes Studioalbum „My Beautiful Dark Twisted Fantasy“ aus dem Jahr 2010. Derlei Aussagen (zu Deutsch etwa „Ich habe eine schöne dunkle verdorbene Fantasie“) hätten schon etliche Politiker ihr Amt gekostet, sagte Obama immer wieder schnippisch lächelnd.

„Denken Sie wirklich, dass dieses Land einen Schwarzen aus Chicago mit einem komischen Namen zum Präsidenten der Vereinigten Staaten wählen würde“, leitet Obama, der selbst Sohn eines Kenianers ist und in Chicago gelebt hat, seinen dritten Ratschlag sein. „Das ist verrückt!“.

Obama und die Late-Nightshows

Wohl fühlt sich Obama auch in Late-Night-Shows. Hier kann er die Etikette ablegen. Er scherzt und lässt über sich scherzen. Für seine Person und seine Beliebtheit ist das gut. Obama wirkt aufgeschlossen, lustig und alles andere als humorbefreit. Es gibt kaum einen Auftritt in einer Late-Night-Show, die Obama keinen medialen Nachhall beschert. Der Präsident ist sich auch nicht zu schade dafür, bei Jimmy Kimmels Showpart „Mean Tweets“ mitzumachen. In der Rubrik lesen prominente Gäste der Comedy-Sendung eine Auswahl böser, teils unfreiwillig komischer Kurznachrichten vor, die Twitter-Nutzer über sie geschrieben haben. Manchmal musste Obama sich das Lachen verkneifen, ein anderes Mal brachte er die Zuschauer mit seiner Antwort zum Lachen.

Aber damit nicht genug. In einem früheren Auftritt in diesem Jahr sang Obama gemeinsam mit Jimmy Fallon die Nachrichten vor – „Slow Jam the News“.

Ein neuer Job für Obama

Und auch die Suche nach einem neuen Job scheint Obama zu beschäftigen. Mitte 2016 ließ er ein Video veröffentlichen, in dem er seine beschwerliche Suche nach einer neuen Aufgabe zeigt. Sein engster Berater in Sachen Zukunftsplanung ist sein Vize-Präsident: Joe Biden – der scheint aber nicht ganz bei der Sache zu sein...

Von RND/are/fw

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